Kleine Insel, große Freiheit

Kleine Insel, große Freiheit

Samstag, 10. Juli 2010

wieder da....

Hach, ich bin gar nicht so schusselig, wie ich dachte.
"Stecks doch gleich in den Rucksack, sonst ist es nachher weg", Ich tat es. Allerdings - total unbewusst und unachtsam. Und so verbrachte das iphone die ganze Nacht im Rucksack neben meinem Bett, begleitete mich ins Hotel... und ich wusste es nicht. Schön, nicht?

Alles durchsuchte ich heute morgen im Hotel noch einmal (Hannah hatte das heute nacht auch schon getan). An meiner Flappe erkannte sie messerscharf, dass ich es nicht gefunden hatte, mein iphone. Irgendwann am späten Vormittag muss ihr der Kragen geplatzt sein, sie diskutierte mit mir über den Rucksack, ich gab ihn ihr mürrisch mit den Worten: "Bitte, schau halt ein 22. Mal nach. Es ist nicht drin!!!"

"Und was ist das?" fragte sie mit einem entsetzt-grinsenden Gesicht? So schaut sie ihren Mann an, wenn sie zum 6. Mal seinen Schlüssel findet, weiß ich jetzt.
Der Rucksack hat eine Außentasche, die ich als solche nie wahrnehme, aber wohl unbewusst auch mal benutze - wie gestern. Und nun ist es wieder da, entsperrt und liegt gut im Wohnclo, wenn ich unterwegs bin.

Eines habe ich gelernt: ich mache mich nicht mehr zum Sklaven meines Spielzeuges. Ist es dabei, fingere ich mit ihm rum. Und wenn nicht, sitze ich ruhige auf einer Bank, schaue in das Wattenmeer und bin ganz bei mir.

Gut gelernt, meine Lektion, oderrrrr?