Heute morgen schreckte ich durch den Wecker aus einem Traum auf... ich fühlte mich wie aus einem Film herausgerissen.
In einer Sequenz achtete ich ständig darauf, ob ein bestimmter Mann mich beachtet. Ich wollte gesehen werden, um jeden Preis, fühlte es sich an.
Aber... da passierte nix.
Der Mann schien ein Künstler, Schauspieler zu sein. Nach anfänglich eher holprigen "Auftritten" sah ich ihn dann in Vollendung und Harmonie mit anderen agieren... es floss und machte einfach nur Freude, ihm zuzuschauen. Das bunte Geschehen wirkte fast so, als blickte ich durch ein Kaleidoskop... faszinierend.
In einer anderen Sequenz entdeckte ich etwas auf einem fremden Schreibtisch... es fiel mir runter und ich nahm es einfach mit (keine Ahnung was es war) Mir war im Traum bewusst, dass das nicht okay ist.
Kollegen saßen in einem anderen Raum (drei oder vier), hörten einem Philosophen zu (über den Bildschirm) und begannen dann, es wirkte zunächst wie Satire, unisono Völkisches fas"Hitler-resk" zu zitieren... und sie lachten dabei. Ich dachte, upps, hier bist Du falsch. Verstand kein Wort, fühlte mich als dummes PraktikantenMädchen, das einfach mit lachte, ohne zu verstehen, worum es geht.
Strange.
In einer dritten Sequenz in eben diesem Büro kam ein Mann mit Mirko auf mich zu und fragte: was haben Sie da gemacht? Ich fühlte mich ertappt... hatte das Gefühl von Kilroy is watching you und merkte, dass er mein Mitlachen ohne Verstand meinte....
Dann klingelte der Wecker.
Herzrasen hatte ich, beklommen fühlte ich mich.
Meine Erkenntnis: Bin ich bewusst und achtsam, ganz bei mir, dann muss ich nicht um Beachtung buhlen und gröle nicht unbewusst jeden Mist mit... heule nicht mit den Wölfen.
Welch kraftvoller Traum zur Adventszeit.