Kleine Insel, große Freiheit

Kleine Insel, große Freiheit

Mittwoch, 22. November 2017

Neues vom InselLeben

Christine, eine alte liebe Kollegin erinnerte mich gestern an meinen Blog.
Ach, den gibt's noch? Musste richtig suchen, um mich wieder zu finden.

Wie gut, dachte ich, dann kann ich mal Revue passieren lassen, wie die Anfänge auf der Insel waren.
Darauf werde ich sicher zurückkommen.

Inzwischen sind 5 weitere Jahre InselLeben vergangen...

2013... endete mit einem Gefühl der Heimatlosigkeit, dem ich sehr intensiv, auch mit professioneller Hilfe, nachging.  Ein Kindheits Trauma, von dem ich nie gedacht hätte, dass es eines ist... war... ist.
Nun ist es gut. Gott sei Dank.


"Ich wünsche mir, dass ich gesund bleibe, arbeiten kann und Freunde habe. Und wenn dies auf diesem wunderbaren Fleckchen Erde gelingt,  ja, dann leb ich meinen Traum "

5 Jahre.... und ich bin hier  auf der Insel zuhause... immer noch. Ja  - immer noch.  Und lebe meinen Traum... ganz still und wenig unaufgeregt.

Was ist passiert?
Viel und wieder nicht viel... der Zahn der Zeit nagt an mir... Es kneift hier und zwickt dort... Die Wanderungen mit Schmid werden kürzer... Wenn es früher locker 15 km am Tag waren, bin ich heute schon für 12 km dankbar und finde mich gut.... 3 km in fünf Jahren... Apps, das wären in den kommenden 10 Jahren 6 weniger... Aber dann, dann bin ich ja schon 77....

Schmid ist ruhiger geworden, erwachsen und manchmal, wetterabhängig auch eine richtig faule Socke. Nix mehr Personal Trainer...  Mit den Jahren haben wir uns, wie ein altes Ehepaar, einander angeglichen.  Bei Regen, wie heute, rümpft er die Nase und sagt: lass mich meiner Geschäfte nachgehen und dann wieder ab ins KuschelKörbchen.

Frühstücksfee ist nicht mehr... ich hatte keine Lust mehr, morgens um halb sechs aufzustehen.
Jetzt bin ich KinoFrau... helfe dem InselKino Team... Popcorn machen, Tickets verkaufen, Popcorn wegsaugen, mit den Gästen scherzen und Filme gucken. Das ist eine feine Aufgabe für eine Rentnerin... Erinnere mich an die vielen Kinos in München. An der Kasse (da gab es noch das Kassenhäuschen) saßen immer nur alte Frauen. Nun bin ich auch so alt. Fühle mich aber noch ziemlich jung!


Es gibt Freundinnen in meinem Alter... wohnen um die Ecke und im Nebenhaus. Dafür bin ich nicht mehr so oft in der Post.

Da ist der GesangsVerein, der mich zur 2. Vorsitzenden wählte (in Ermangelung einer anderen).

Ganz neue Kontakte sind entstanden, Arbeit mit Flüchtlingen und Freundschaft mit ihnen.

Viel gesehen habe ich: London und Lissabon mit Helen, Lanzarote mit den Amrumern,  Orlando/Fl. mit Angelika (UpwithPeople), Barcelona mit Helen und Otto (ihrem Freund), Baltikum mit der VHS Amrum....

Helen trennte sich und fand die große Liebe... Otto wurde in unserer Familie mit großer Freude begrüßt..

Zwillinge hat die  MalichFamilie bekommen: Pina und Oscar kamen im August 2015. Süße Kinder, ganz entzückend. Cathy  und Moritz sind wunderbare Eltern. Leider ist Frankfurt so weit weg.

Martha kam, Tochter eines Neffen in Neuss, sie ist schon fast drei. Und Erik, der jüngere Neffe, heiratete im vergangenen Jahr.

Ich freu mich auf eine lange Fahrt in den Süden...