Kleine Insel, große Freiheit

Kleine Insel, große Freiheit

Montag, 10. Mai 2010

Und dann fahr ich...





...mit dem Rad durch meinen Lieblingswald – von Nebel über die Vogelkoje nach Norddorf. Jeden Huckel kennt mein Hintern, manche Wellen er-fahre, ich als säße ich auf dem Rücken eines Pferdes (Helen möge mir verzeihen, das fühlt sich wahrscheinlich gaaaanz anders an), ich fließe und fliege dahin, durch einen Wald, der aussieht wie ein Dom mit einer lindgrünen Kuppel. Minihäschen kreuzen meinen Weg. An der Vogelkoje begegne ich endlich den Graugansfamilien mit ihrem Nachwuchs (nicht älter als 5 Tage), stolz warten an jeder Ecke Fasane, die ihren Hintern nicht mal vom Weg nehmen, wenn ich klingele (Helen mit Deiner wunderbar lauten Klingel, die keiner überhören kann).
Verbunden mit allem und allen, die dort sind, mit den Tieren, der Natur, den „Frauen auf dem Grill“, alte Damen, die in der Sonne sitzen und mich bitten, dass ich ein Foto von ihnen mache, fühle ich mich. Verbunden und mit mir. Das ist Amrum (für mich).

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