Es ist als male der liebe Gott in jeder Stimmung ein anderes Bild von der Insel und ich bin sein größter Fan...
André brachte seine Sehnsucht und seine Liebe zu Amrum damit auf den Punkt:
Ich - kann - mich - nicht - satt sehen.
So einfach ist es.
Als ich das iphone zücke, war er komplett, dieser Regenbogen - für den Bruchteil einer Sekunde. Und nun ist er nur noch lab zu sehen und dennoch rund und schön....
Ich weiß, anderes Lied, passt aber grade.
Die folgenden Bilder stammen vom gestrigen Spaziergang am Strand und zurück.
Das wichtigste Utensil dabei war: die Regenhose über der Hose...
Denn Goretex-Jacken, ob rot, schwarz oder olive, sind wunderbar Wind und Wasser abweisend...aber das doofe Nass läuft eben ab - auf die Stoffhose....
Ganz anders das Gefühl bei der Regenhose. Erst seit ich sie trage, weiß ich um die Richtigkeit des Spruches: es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur falsche Kleidung.
Also: Strand, Wind von hinten, Sonne und.... plötzlich der Guss aus tiefen schwarzen Wolken. Allein mit allen Gewalten.
Das Meer tobt vor sich hin (bei ablaufendem Wasser, wenn ich nicht schwimmen gehe, eher ein zahnloser Tiger), der Wind treibt mich nach vorne und der Regen duscht wie angestellt auf volle Pulle.... HERRLICH. Eines noch lernte ich durch Erfahrung:
die Regenhose will über die Gummistiefel gestülpt werden, denn ansonsten läuft das Wasser grad in den Stiefel. Und das ist ja auch nicht so lustig, finde ich.
Vom Strand direkt durch die Dünen und den Dünenwald... und schon wieder schien die Sonne. Ein wundebarer Kontrast... nicht satt sehen...
Und diesen Kumpel trafen wir - André und ich - als wir am Freitag nachmittag 3 Stunden (drei!!!! ) Stunden zunächst gegen 7 Windstärken in Richtung Norddorf gekämpft hatte, dann über das Quermarkenfeuer in den Dünen Schutz vor dem Sturm suchten und genussvoll letztlich durch den Wald unser Ziel erreichte: die dicke Himbeersahnetorte bei Schult.
Schmeckte richtig gut nach der Anstrengung. Und dieser kleine nette Fliegenpils stand einfach so da... ein Männlein stand im Walde, ganz still und stumm...
Auch ich konnte mich nicht satt sehen an deinen herrlichen Aufnahmen und teile deine Freude über die Natur, auch wenn es bei mir eher das nahe liegende GRÜN ist und die umwerfenden Farben des Himmels, den wir wegen riesiger Fenster und oberster Etage geniessen können ohne Ende.
AntwortenLöschenGeniesse ohne Reue - auch die Sahnetorte!!!
WETTER
AntwortenLöschenDer Himmel zeigte ihr sein Blau,
verschwunden war das tiefe Grau.
Der Wind trieb Wolken vor sich her,
Sigrid blickte auf das geliebte Meer.
Doch schon fiel Regen auf sie nieder.
Nass waren schnell alle Glieder -
die nicht bedeckt vom Gummimieder.
Ach, Hosen waren es die schlimmen,
sie musste diese über die Schuhe trimmen.
Nur war alles wieder sonnenklar,
obschon diese nicht zu sehen war.
Liebes Tinchen,
AntwortenLöschenoffenbar kannst Du gut dichten -
das ist wahr.
Die Gummihose . ein Gewinn
bei REgen ich nun nie mehr spinn
Vielmehr mit Lachen geh ich raus.
Wo bitte ist nun mein Applaus?
Schatzi, danke !!!!