... und ich immer mit ihr...
Ruhe? Zur Ruhe kommen, Ruhe suchen, Ruhe finden? ... Eine never ending Story.
Gelernt habe ich, innezuhalten, wenn ich es merke... und manchmal merke ich schon ziemlich schnell, dass mich die Unruhe ganz innen drin erwischt hat.
Genauso ziemlich schnell lasse ich mich aber auch von äußerer Unruhe anstecken, die um mich rum herrscht. Dann kreist es im Kopf, das Herz klopft und ich kann nichts achtsam tun... es fühlt sich irgendwie seelenlos an, wenn ich hektike.
Gestern zum Beispiel wollte ich am Nachmittag im Hotel aushelfen, die Terrasse saß voll, da wir Gastgeber der http://www.kultour-amrum.de/ waren... Die Kassenfunktionen kenne ich nicht, nicht die ganzen Getränkepreise, die kleine Speisekarte erfuhr ich im Vorbeigehen...
Richtig am Platz fühlte ich mich erst, als ich die Initiative ergriff und einfach das machte, was ich kann... Vorbereiten, nachbereiten....
Im Tun wurde und werde ich ruhiger ... Renate, da geht's mir wie Dir.
Dieses Hineingehen ins Tun aber... dieser erste Schritt ist der längste. Vorher verharre ich in Untätigkeit... starre die berühmten Löcher in die Luft, surfe durch's Netz... alles unnützer Kram, der hilft, Zeit TOT zu schlagen aber nicht zu erfüllen....
Zur Zeit ist mein Ruhepolster das Buch von Frau Mannschatz über Buddahs Anleitungen zum Glücklichsein ...Fast auf jeder Seite erkenne ich mich wieder, spüre nach und erkenne. Sie hilft mir, achtsam zu sein und mich im wahrsten Sinne von innen zu begucken.
Nachtrag um 5
Frau Mannschatz spricht davon, dass unsere inneren Widerstände Baumkuchen-gleich in Schichten auf unserer Seele liegen. Diese gilt es durch "aushalten und annehmen der damit verbundenen Gefühle" zu überwinden. Ein schönes Bild. Baumkuchen mag ich sehr und esse ihn auch am liebsten in Schichten... Heute am Strand, Wind, warm und grau, Schmid war beschäftigt, näherte ich mich der letzten Schicht... es fehlt die Liebe. Zu mir und zu anderen. Liebe findet grad mal wieder im Kopf statt. Mein Unruhe wundert mich nicht...
Manchmal wünschte ich mir, anzukommen im Zustand der Ruhe und dort zu bleiben...
einfach nur dort bleiben. Im Zustand der Glückseligkeit.... Und dann, gäbe es kein Suchen mehr.
Kann noch nicht sein. Es irrt der Mensch solang er lebt... also irre ich weiter durch Un-und Ruhe.
Die Liebe fand ich bisher ganz gut wieder in der ICH BIN Übung, im deutlichen Spüren meiner Dankbarkeit und im Annehmen meinerselbst. Renate, ja, ICH bin das Beste was ich haben kann.
Nachtrag um 1/2 8
MonsunRegen... seit 4 Stunden pladdert es - unaufhörlich. Meine Fensterscheiben sind schon blank, das Auto glänzt... die Insel putzt sich raus für das Wochenende, das hoffentlich trockener ist.
Trostlos, könnte ich jetzt sagen... tue ich aber nicht, denn ich weiß, dass jetzt all der Regen runterkommt, der eigentlich geplant war, wenn meine Mutter hier ist.
Regen brauchts auch um die Luft zu putzen und uns mit Süßwasser zu versorgen..und um die Sonne danach wieder klarer zu sehen:D Aber das ist dir ja bewusst.
AntwortenLöschenSigrid quäl dich nicht...vielleicht müssen wir auch ein paar Ziele, Erwartungen , Träume als hinfällig oder nicht notwendig erkennen...und das lässt uns dann ruhiger sein???
Santa, die vor der Sonne flüchtet:D