Kleine Insel, große Freiheit

Kleine Insel, große Freiheit

Dienstag, 22. Juni 2010

So frei wie sie.......



Heute führt mich mein Weg wieder nach Sylt. Die Möwe fährt mit. Sie ist ständiger Gast auf dem Adler Express, sitzt auf dem Schornstein, fliegt zweimal über die Fahrgäste, lässt sich knipsen zum heimischen Angeben und... hat sicherlich einen heimlichen Vertrag mit der Reederei, dass es bei Ankunft in Wittdün einen dicken Fisch extra gibt.

Für Sylt bekam ich einen Aufgabenzettel mit: Hagebaumarkt, Aldi... außerdem werde ich dort morgen früh heroisch anschwimmen.... ich arbeite direkt hinter dem FKK Strand, morgens ist es leer und frisch, einmal rein und wieder raus.
Wenn ich das nicht mache, hole ich mir Schimpf und Schande... Da bist Du schon an der Nordsee und gehst nicht mal ins Wasser. In Westerland ist das Wasser meistens da, wenn ich da bin, außerdem schlägt es andere Wellen als hier auf der Insel. Es gibt keinen Knießsand und damit auch keinen Kilometer wadentiefe Lauferei, bis das Wasser bis zu den Hüften reicht.... grrrrrrrrr... das ist das KaltFeeling. In Westerland fällt man schnell in die Tiefe... also Stehhöhe und kann sich dann in die Wellen schmeissen.

Morgen, morgen werde ich berichten, wie heroisch ich denn wirklich war.

Heute, morgen und übermorgen ist wieder frei für mich. Und es ist Sommer hier: blauer Himmel, 20 grad und fst kein Wind. Das kann ich aber erst schreiben, wo ich weiß, dass der Rest der Republik auch schönes Wetter bekommt.
Wir werden am kommenden WE wieder Regen haben... sagten sie heute im Radio.
Na dann, Herz genieß, was Du genießen kannst.

Mit diesen Morgengedanken verabschiede ich mich von Euch - für heute.

Montag, 21. Juni 2010

Ich war nicht allein ...

... am Strand, wie Ihr seht. Sigrid in der ersten Reihe.

Midsommer-Feuer



Um 20.00 Uhr kam der Feuer-Meister und entzündete das Feuer - völlig unspektakulär.
Eigentlich hätte ich es mir dunkel gewünscht, der Halbmond am Himmel, die Sonne im Untergehen begriffen und dazu schöne Musik... also Romantik pur... man kann nicht alles haben.

So gab es bei Helligkeit Bratwürste mit Senf und Ketchup aus dem "Euter", da hängen die Flaschen kopfüber runter und Du hast einen Gummieuter in der Hand, aus dem Du Senf oder Ketchup "melkst"... witzig. Dazu ein Flens, das ploppt...


Und leider: von nun an geht's bergab.

Ich bin wieder da, wie-hie-der hiiieer

Hallo an alle lieben und geneigten LeseeInnen!!!

Mein MacBook ist wieder heile, eine neue Festplatte und ein neueres Betriebssystem...
fast wie eine Herztransplantation ;-))

Jetzt läuft er wieder und wartet darauf, mein Unterstützer in allen Kommunikationssituationen zu sein. Wie schön, dass ich mich - über das iphone hinaus -
wieder äußern darf und mich bemerkbar machen kann.

Es war schon ein komisches Gefühl des "Abgeschnittenseins", ich fühlte mich am ersten Tage wie amputiert... als hätte ich einen lieben Weggefährten verloren.
Mac der Weggefährte. Und die Freude erst, als ich merkte, was der kleine Bruder alles kann. So war ich mit Euch und obwohl weit weg doch ganz nah dran.

Heute ist Sonnwend... Feier am Strand mit großem Feuer, Tanz und Musik.
Ich werde Euch nachher das Feuer schenken...

Freitag, 11. Juni 2010

Wasser fuer ein Durstig Land

Regen - nichts als Regen....

In meiner Dachkemenate sitz ich, bin dem Regen
naeher als andere, hoere, ob er auf das Fenster prasselt
oder sanft drauf sprueht...
Im Hintergrund spielen die Suedafrikaner gegen
Mexico...und ich genieße die Ruhe... Ohne Ton.
Manchmal kraeht der Nachbarhahn oder der Fasan
schreit... Autos duesen ueber die regennasse Fahrbahn...

Regen zwingt, bringt zur Ruhe. Zum Schreiben,
denken, puzzeln... Weg vom Aktionismus...
Wie erholsam.

So wurde dieser Post wider Erwarten zur Ode auf
den Regen.

Donnerstag, 10. Juni 2010

Offline....

In den kommenden Wochen herrscht hier Stille....
Mein MacBook hat mich verlassen,
Christoph und Helen meinen, alles
deute auf die Festplatte hin.
Ich bin sehr gespannt,
- ob ich das hier richten lassen kann
- wie das Leben ohne Laptop hier ist
- wann ich wieder bloggen kann....


Wie gut, dass ich das iPhone habe;-))
Es ist schon eigentlich erschreckend fuer mich,
wie aufgeschmissen ich mich ohne PC fuehle.

Also ist es DIE. Chance, ein Leben ohne zu ueben.

Nebel im Nebel...

In Nebel Nebel... Die Inselwelt schien eingehüllt in ein graues Tuch aus leichtem Organza. Manchmal wagte sich die Sonne durch den Dunst, schien erfreut über die Reaktionen der Sonnenhungrigen, um dann wieder zu verschwinden.
Wind war gestern ein Fremdwort, weshalb sich die Feuchtigkeit und der Nebel auch so lange halten konnten.


So sieht das aus, wenn das Meer dieselbe Farbe hat wie der Himmel.. und wenn man beim Blick auf das Watt die Insel Föhr nicht sieht...


Ein guter Tag zum Radeln und Laufen. Einmal um die Insel, an der Odde gen Norden gewalkt, mit den Füßen im Wasser. Erstaunlich fand ich, dass ich das ablaufende Wasser als "bacherlwarm" empfand. Es wird ... wärmer und Sommer.... Und gestern abend, pünktlich zur Einladung zum Geburtstag eines Insulaners, klärte sich der Himmel, ohne windig zu werden, ein wunderbarer Aband draussen in der Nebeler Strandkorbhalle.
Meinen ersten Ciapirinha trank ich... mit Mineralwasser verdünnt war es letztlich die beste Limonade, die ich je genossen habe in meinem Leben.

Und um 22.30 Uhr sah der Himmel so aus:




Heute vormittag regnet es... Bindfäden. Schlunzen, lesen, schreiben, Radio hören ist auch mal schön.
Aber.. irgendwie würde ich mir jetzt ein wenig Trockenheit wünschen, um mich mal bewegen zu können.. Die Luft ist schön, die Lust nach draußen steigt, der Regen lässt nach. Es wird.