Schade eigentlich, denn Helen kommt am Samstag und die Prognosen sind nicht soooo rosig.
Mit ZEIT und Zeit ein Pott Kaffee in KaffeeFlut, während die Waschmaschine im einzigen Waschsalon der Insel läuft... sitze in der Sonne, die sich wirklich, allen Unkenrufen zum Trotz, zeigt und lange bleibt. Wie warm sie noch ist an diesem klaren Tag.
Meine Fahrt mit dem Rad längs des Watts: klare Luft, Stille, die Idee der letzten warmen Sonne. Kindheitserinnerungen an klare Spätsommertage, die, morgens kühl und feucht, doch noch zu wundebaren warmen Tagen gegen Mittag werden. Die Klarheit ist es, die mich erinnert. Auch daran, dass meine Tage hier gezählt sind.
Und wieder fühle ich mich wie Fréderic, der Farben für den Winter sammelt... und ich liebe dieses dunkle Blau das Meeres, das lichte Blau des Himmels und das satte Grün der Salzwiesen. Eine wahre Augenweide, die ich wieder und wieder knipsen muss, als wollte ich sie wirklich für immer konservieren wollte.
Der kleine Bodensee... im flachen Land, mitten in den Salzwiesen.
Drei schöne freie Tage liegen hinter mir. Mit einer Wanderung um die Odde, lecker Essen und viel Bewegung, Luft und Sonne, obwohl Regen vorausgesagt war... was will ich mehr. Morgen gibt's wieder Frühstück...