Aus Ralf's Triggerfragen für's Tagebuchschreiben zog mich nur diese an...
Ich war verreist. Im Süden. Über Pfingsten.
Das erste Mal während der letzen 4 Jahre nahm ich mir über Pfingsten FREI... besuchte meine Familie und genoss die Wärme im Süden. 28 Grad fühlt sich an wie Süditalien, wenn man von der Insel kommt. "Sooo warm kann es sein", dachte ich. So warm hatten wir es in den letzten 3 Jahren ganz selten. Ich genoss es und ... fand es schnell zu warm.
Was macht mich glücklich? Zu erleben, dass es Mutti gut geht, dass sie sich auch nach Gesa's Tod wacker hält, ihre Rückenschmerzen (ISG) annimmt, dagegen Pillen einnimmt und läuft. Dass sie sich nicht vom Verlustschmerz auffressen lässt sondern dankbar ist dafür, dass und was Gesa für sie war...
Dass sie ihren Rythmus wieder findet und sich nun auch auf die Tage auf der Insel freut... bei aller Zurückhaltung und berechtigtem Bammel vor einer so langen Reise... Ich freue mich auf die Zeit, die sie hier bei mir verbringt und freu mich, dass sie die Strapazen einer so langen Fahrt auf sich nimmt... weil es Gesa's letzter Wille war und weil sie meinen Platz in der Welt endlich kennen lernen kann.
Was macht mich glücklich? Tochter H. zu erleben, wie sie entspannt, gut erholt, blendend aussehend und in innerer Balance geerdet ihr Leben lebt, ihre Beziehung reflektiert und total guter Dinge ist. Soooo frei, so froh und so zufrieden habe ich sie lange nicht erlebt. Das macht mich glücklich.
Was macht mich glücklich? Zufrieden in der Familie zu sein, alle meine Lieben um mich zu haben und dennoch gerne wieder auf meine Insel zu fahren. Die Sehnsucht ergriff mich... tippte mir leicht auf die Schulter. Es fühlt sich gut an, an so vielen Orten zufrieden zu sein, sich wohl zu fühlen und dennoch den EINEN zu haben, wo man hingehört.
Es fühlt sich verdammt gut an, sich mit den Seinen wohlzufühlen....geborgen und aufgehoben, geliebt und angenommen. Und das alles über große Distanzen.
Japp, das alles macht mich glücklich. Und vieles mehr... hier anzukommen, zu erleben, wie Schmid nach den langen Zugfahrten am Strand geradezu aus dem Häuschen ist, wie er rast und tobt.
Das erste Glas Wein bei André... liebevoll von guten Freunden umarmt und begrüßt. Die erste Nacht im eigenen Bett. Selbst Schmid, der heute morgen schon um 6.00 h rauswollte. Das alles macht mich glücklich.
Und immer zu wissen, da ist ein Schutzengel mit mir, der mich behütet und trägt. Wenn er mir nicht, wie kürzlich geschehen, aus Bronze geschickt wird - aus heiterem Himmel (Danke Petra, ich freu mich so) - dann finde ich ihn in den Wolken.
Kleine Insel, große Freiheit
Mittwoch, 30. Mai 2012
Sonntag, 20. Mai 2012
Frühstücks-Rampensau?
Hallo?????
Mein Chef meinte dies heute sicherlich als Kompliment...
Goggelte und fand folgende Definition für Rampensäue
"Bezeichnet wird damit ein Darsteller, der dazu neigt, sich bei einer Aufführung vor Publikum gerne in den Vordergrund zu spielen, auch wenn die Darstellung seiner Rolle dies eigentlich nicht vorsieht. Er untergräbt also die Ensembleleistung bzw. den Inhalt des Stückes und betont seine persönliche Rolle. Er präsentiert sich dem Publikum als „Star“ der Darbietung.
Nicht zwangsläufig ist der Begriff „Rampensau“ dabei negativ (z.B. neidisch) besetzt. Oft wird er sogar als Kompliment benutzt, um einen Schauspieler zu charakterisieren, der dazu in der Lage ist, auch mit einer kleinen oder undankbaren Rolle noch spektakulären Effekt zu erzielen. Gerade bei der Aufführung von schwachen Stücken sind es oft die Rampensäue, welche die Vorstellung vor der totalen Langeweile retten können......"
Als ich vorgestern hörte, dass wir 34 Frühstücke haben werden... träumte ich nachts, dass ich ins Hotel komme, alles anders ist, neuer Tresen, neues Geschirr, neuer Gastraum. Ich finde nichts, irre wir ein hilfloses Etwas durch die Gegend, kriege nichts gebacken, die Gäste kommen und nicht mal ein Kaffee ist gekocht... Aufgewacht, früh aufgestanden, fertig gemacht und mit einem großen Maß an Achtsamkeit alles vorbereitet. Alles ging gut... siehe gestern.
Heute morgen kamen sie nicht "kleckerles"weise, sondern in Massen um 8.00h.... eigentlich standen sie schon um 7.40h auf der Terrasse. Sigrid, achtsam, bereitete wieder alles in RUHE vor und lud um 10 vor 8 zum Frühstück ein. Alles war fertig und ich hatte wenigstens einmal durchgeatmet.
Der Spaß dauerte heute wieder bis 12.00 Uhr und mittendrin meinte Chef in der Küche, als ich Rühreier für Tisch 5.1. machte: Du bist ja eine regelrechte Frühstücks-Rampensau.
Als Wort der Woche wurde die Rampensau mal so definiert:
Schweine brauchen Essensreste und einen warmen Stall um zu überleben. Rampensäue brauchen nur das Scheinwerferlicht.
Stimmt, wenn ich keine Gäste hätte, keine Kommunikation, keine Rückmeldungen und mal kleine Schnacks, wenn ich also "nur" als dienstbarer Hilfsgeist in der Küche auf Anweisung Eier rühren und kochen müsste, Kaffee und Tee zubereiten, Brötchen backen.... dann wäre ich bestimmt nicht Frühstücksfee geworden auf meine alten Tage. Der Spaß liegt im Miteinandern und zugegeben, auch ein wenig in der Show. Mit Gästen, die nicht mip und map sagen, nicht Guten Morgen und Auf Wiedersehen, die nicht bitte sagen, wenn sie Rühreier wollen, mit denen habe ich keinen Spaß. Und sie nicht mit mir. Also doch Rampensau? Na, wenn schon.
Mein Chef meinte dies heute sicherlich als Kompliment...
Goggelte und fand folgende Definition für Rampensäue
"Bezeichnet wird damit ein Darsteller, der dazu neigt, sich bei einer Aufführung vor Publikum gerne in den Vordergrund zu spielen, auch wenn die Darstellung seiner Rolle dies eigentlich nicht vorsieht. Er untergräbt also die Ensembleleistung bzw. den Inhalt des Stückes und betont seine persönliche Rolle. Er präsentiert sich dem Publikum als „Star“ der Darbietung.
Nicht zwangsläufig ist der Begriff „Rampensau“ dabei negativ (z.B. neidisch) besetzt. Oft wird er sogar als Kompliment benutzt, um einen Schauspieler zu charakterisieren, der dazu in der Lage ist, auch mit einer kleinen oder undankbaren Rolle noch spektakulären Effekt zu erzielen. Gerade bei der Aufführung von schwachen Stücken sind es oft die Rampensäue, welche die Vorstellung vor der totalen Langeweile retten können......"
Als ich vorgestern hörte, dass wir 34 Frühstücke haben werden... träumte ich nachts, dass ich ins Hotel komme, alles anders ist, neuer Tresen, neues Geschirr, neuer Gastraum. Ich finde nichts, irre wir ein hilfloses Etwas durch die Gegend, kriege nichts gebacken, die Gäste kommen und nicht mal ein Kaffee ist gekocht... Aufgewacht, früh aufgestanden, fertig gemacht und mit einem großen Maß an Achtsamkeit alles vorbereitet. Alles ging gut... siehe gestern.
Heute morgen kamen sie nicht "kleckerles"weise, sondern in Massen um 8.00h.... eigentlich standen sie schon um 7.40h auf der Terrasse. Sigrid, achtsam, bereitete wieder alles in RUHE vor und lud um 10 vor 8 zum Frühstück ein. Alles war fertig und ich hatte wenigstens einmal durchgeatmet.
Der Spaß dauerte heute wieder bis 12.00 Uhr und mittendrin meinte Chef in der Küche, als ich Rühreier für Tisch 5.1. machte: Du bist ja eine regelrechte Frühstücks-Rampensau.
Als Wort der Woche wurde die Rampensau mal so definiert:
Schweine brauchen Essensreste und einen warmen Stall um zu überleben. Rampensäue brauchen nur das Scheinwerferlicht.
Stimmt, wenn ich keine Gäste hätte, keine Kommunikation, keine Rückmeldungen und mal kleine Schnacks, wenn ich also "nur" als dienstbarer Hilfsgeist in der Küche auf Anweisung Eier rühren und kochen müsste, Kaffee und Tee zubereiten, Brötchen backen.... dann wäre ich bestimmt nicht Frühstücksfee geworden auf meine alten Tage. Der Spaß liegt im Miteinandern und zugegeben, auch ein wenig in der Show. Mit Gästen, die nicht mip und map sagen, nicht Guten Morgen und Auf Wiedersehen, die nicht bitte sagen, wenn sie Rühreier wollen, mit denen habe ich keinen Spaß. Und sie nicht mit mir. Also doch Rampensau? Na, wenn schon.
Samstag, 19. Mai 2012
Endlich warm....
Wenn das Champions League Spiel grad nicht wäre, säße ich jetzt noch bei Freund A im Postgarten und tränke mit ganz netten Insulanern einen Schoppen. Der erste wirklich laue Abend. Das Wetter - es wird tatsächlich. Das Herz geht mir auf und ich blühe auf wie ein Primelchen, wenn es mal gegossen wird.
Voller Tag heute... Frühstück für 34 (vierunddreißig) Menschen, in zwei Schichten. Kam deshalb auch erst um 13.00 h raus. Langer Tag, viel getan, großer Wirkungsgrad (das wünschte mir gestern eine Freundin). Ein Gästeehepaar bedankte sich bei mir mit einem ganz wunderbaren Geschenk:
Sanddornlikör in einer total schicken Flasche, die, so er geleert sein würde, als Rosenvase dienen wird. So etwas freut mich viel mehr als ein Tip, Scheinchen, was in die große Kasse kommt und durch alle geteilt wird. Das ist ein ganz persönliches Dankeschön für Rühreier, pünktlichen Kaffee und immer einen schönen Tisch am Fenster mit Blick auf's Meer. Und es bleibt eine Erinnerung an die lieben Gäste, die jedes Jahr kommen und sich immer so sehr freuen, hier zu sein.
Erst kurz vor dem Übertragungsbeginn kamen wir heim - Schmid und ich. Ein kleiner Beweis ist das Photo... wir auf dem Deich vor dem Wattenmeer bei untergehender Sonne. Der weiße Fleck am Horizont ist die 20.00 Uhr Fähre, die gerade inläuft. Rechts im Bild ist die Skyline von Wittdün, "meiner" Stadt, die eigentlich ein Dorf ist. Die Insulaner sagen: Stadt, weil es ein bisschen städtisch aussieht.
Die erste Halbzeit werde ich noch gucken, dann Schmid trullern lassen und in die Heia gehen... Morgen kommen schon um 8.00 Uhr die ersten 20 Gäste, weil sie die Fähre kriegen müssen. Massenverköstigung im Weltenbummler...
Ein schöner Tag war's, gut gelaunt bin ich und dankbar, dass ich wieder Freude habe.
Voller Tag heute... Frühstück für 34 (vierunddreißig) Menschen, in zwei Schichten. Kam deshalb auch erst um 13.00 h raus. Langer Tag, viel getan, großer Wirkungsgrad (das wünschte mir gestern eine Freundin). Ein Gästeehepaar bedankte sich bei mir mit einem ganz wunderbaren Geschenk:
Sanddornlikör in einer total schicken Flasche, die, so er geleert sein würde, als Rosenvase dienen wird. So etwas freut mich viel mehr als ein Tip, Scheinchen, was in die große Kasse kommt und durch alle geteilt wird. Das ist ein ganz persönliches Dankeschön für Rühreier, pünktlichen Kaffee und immer einen schönen Tisch am Fenster mit Blick auf's Meer. Und es bleibt eine Erinnerung an die lieben Gäste, die jedes Jahr kommen und sich immer so sehr freuen, hier zu sein.
Erst kurz vor dem Übertragungsbeginn kamen wir heim - Schmid und ich. Ein kleiner Beweis ist das Photo... wir auf dem Deich vor dem Wattenmeer bei untergehender Sonne. Der weiße Fleck am Horizont ist die 20.00 Uhr Fähre, die gerade inläuft. Rechts im Bild ist die Skyline von Wittdün, "meiner" Stadt, die eigentlich ein Dorf ist. Die Insulaner sagen: Stadt, weil es ein bisschen städtisch aussieht.
Die erste Halbzeit werde ich noch gucken, dann Schmid trullern lassen und in die Heia gehen... Morgen kommen schon um 8.00 Uhr die ersten 20 Gäste, weil sie die Fähre kriegen müssen. Massenverköstigung im Weltenbummler...
Ein schöner Tag war's, gut gelaunt bin ich und dankbar, dass ich wieder Freude habe.
Freitag, 18. Mai 2012
Meine liebsten Inselbilder Teil 1
Ich möchte Euch jetzt, da ich sie endlich wieder fand, immer mal einige schöne Inselbilder zeigen. Nicht immer, nur manchmal.
Diese Kuh stand so nah am Radweg, dass ich nicht umhin konnte, meine "Tante" zu knipsen
Die Fohlen finde ich ganz allerliebst, wenn sie so mit ihren Stöckerbeinen bei Mama stehen
Das ist mein Lieblingshaus in Nebel. Die Gärtnerin ist das ganze Jahr am Gange und macht ihren Garten zum Anziehungspunkt für die Gäste und Einheimischen.
So leer ist der Radweg schon lange nicht mehr...
Ich liebe diesen Waldweg, Zu Fuß und aufm Rad
Auf die hatte ich lange gewartet. Sie tat mir dann den Gefallen und erfreute mein Herz. Auf den Adlerschiffen haben sie Möwen unter Vertrag, denn sie sitzen schon auf den Schornsteinen (Auspuffen?), und sobald das Schiff in Fahrt ist, fliegen sie den Gästen direkt vor die Linse.
Der Hebamme ihr Haus. Wenn der Rhododendron voll in der Blüte ist. Das ist in Norddorf.
Hier brennt es nicht, wenngleich grad die Brandstifter unterwegs sind. Hier spiegelt sich die untergehende Sonne im Haus.
Der Fasanenvater musste sich aufplustern und so seine Familie vor mir schützen. Aber eigentlich ganz zahm.
So sieht der Adler Express aus, wenn er in voller Fahrt mit genug Wasser unter sich an der Westküste der Insel als meine "Nordsee S Bahn" nach Sylt fährt.
Noch ein Fohlen. Der Reiterhof hat so wunderschöne Pferde. Das freut mich sogar, die sich nicht wirklich ran traut und noch nie auf einem Pferd gesessen hat.
Ach ich freue mich so, dass ich das mit den Bildern nun auch kann... von 10% auf 11% geklettert ;-))
Diese Kuh stand so nah am Radweg, dass ich nicht umhin konnte, meine "Tante" zu knipsen
Die Fohlen finde ich ganz allerliebst, wenn sie so mit ihren Stöckerbeinen bei Mama stehen
Das ist mein Lieblingshaus in Nebel. Die Gärtnerin ist das ganze Jahr am Gange und macht ihren Garten zum Anziehungspunkt für die Gäste und Einheimischen.
So leer ist der Radweg schon lange nicht mehr...
Ich liebe diesen Waldweg, Zu Fuß und aufm Rad
Auf die hatte ich lange gewartet. Sie tat mir dann den Gefallen und erfreute mein Herz. Auf den Adlerschiffen haben sie Möwen unter Vertrag, denn sie sitzen schon auf den Schornsteinen (Auspuffen?), und sobald das Schiff in Fahrt ist, fliegen sie den Gästen direkt vor die Linse.
Der Hebamme ihr Haus. Wenn der Rhododendron voll in der Blüte ist. Das ist in Norddorf.
Hier brennt es nicht, wenngleich grad die Brandstifter unterwegs sind. Hier spiegelt sich die untergehende Sonne im Haus.
Der Fasanenvater musste sich aufplustern und so seine Familie vor mir schützen. Aber eigentlich ganz zahm.
So sieht der Adler Express aus, wenn er in voller Fahrt mit genug Wasser unter sich an der Westküste der Insel als meine "Nordsee S Bahn" nach Sylt fährt.
Noch ein Fohlen. Der Reiterhof hat so wunderschöne Pferde. Das freut mich sogar, die sich nicht wirklich ran traut und noch nie auf einem Pferd gesessen hat.
Ach ich freue mich so, dass ich das mit den Bildern nun auch kann... von 10% auf 11% geklettert ;-))
Ein ganz entspannter Vormittag
Die Kartoffeln köcheln vor sich hin, der Spargel siedet, der Hund knabbert an einem Ochsenschwänzchen rum - in seiner Reisetasche zum Üben für die kommende Woche, die Waschmaschine nüdelt zwei Teile der Couchbezüge durch, im Hintergrund ein US amerikanischer Sender mit Musik aus den 70igern... bei John Denver schmelze ich noch immer dahin.
Die pralle Sonne scheint in die Wohnung, von allen Seiten hell und grün, der weißblaue Himmel ist hier blauweiß, friesisch eben. Ich fletze auf der Heizungsbank (Guckestuhl ist zu hell für PC) und genieße, dass alle Helfer am Werke sind, ich nicht mehr das Waschbrett brauche, die Spülmaschine hilft, der Herd auf klein steht und... der Hund langsam sein Reisebehältnis annimmt.... ganz schief hat er die Tasche angeschaut... dahinein? No way, schien er mir erst zu signalisieren.. dafür bin ich doch jetzt viel zu groß. Haha, denkste... Knochen war doch stärker.
Gestern abend fand ich in den Weiten des worldwideweb meine verlorenen Bilder... picasa von google, es gibt sogar ein Album, in dem alle Blog-Bilder zusammen sind. Nun muss ich ausprobieren, wie ich Bilder vom picasa-Album hier herrein kriege... vielleicht mit Link, denn runterladen geht nicht. Wer eine Idee hat, möge sie mir bitte morsen.
Inselleben... Gestern abend schaute ich aus meinem Meehrblickfenster und sah den Adler Express im Kniep stecken...
direkt vor meiner Haustür. Er hatte sich glatt verpeilt und stand auf einmal mit der Nase im Sand. Nix passiert, die hiesige "Eilun" nahm alle Sylter mit. Einige mögen vielleicht ihre Flieger nicht bekommen haben... aber keine Verletzten.
Das war so etwas Besonderes, dass es heute gleich in den Amrum News steht www.amrum-news.de
So sieht das aus, wenn der Adler Express die Insel hinter sich lässt... gestern eben nicht.
Inzwischen ist der Spargel verspeist, die Polster sind aufgehängt, die Küche ist fast fertig, allein mein geliebter Rhabarber köchelt noch vor sich hin.
Und wie freue ich mich, dass ich nun doch das mit den Bildern geschafft habe.
Gelernt: nicht aufgeben, trial and error dauert eben ein wenig länger, hihi.
Gleich geht's in die Sonne. Hund und Cheffin freuen sich drauf.
Ein ganz normaler entspannter Inselvormittag.
Die pralle Sonne scheint in die Wohnung, von allen Seiten hell und grün, der weißblaue Himmel ist hier blauweiß, friesisch eben. Ich fletze auf der Heizungsbank (Guckestuhl ist zu hell für PC) und genieße, dass alle Helfer am Werke sind, ich nicht mehr das Waschbrett brauche, die Spülmaschine hilft, der Herd auf klein steht und... der Hund langsam sein Reisebehältnis annimmt.... ganz schief hat er die Tasche angeschaut... dahinein? No way, schien er mir erst zu signalisieren.. dafür bin ich doch jetzt viel zu groß. Haha, denkste... Knochen war doch stärker.
Gestern abend fand ich in den Weiten des worldwideweb meine verlorenen Bilder... picasa von google, es gibt sogar ein Album, in dem alle Blog-Bilder zusammen sind. Nun muss ich ausprobieren, wie ich Bilder vom picasa-Album hier herrein kriege... vielleicht mit Link, denn runterladen geht nicht. Wer eine Idee hat, möge sie mir bitte morsen.
Inselleben... Gestern abend schaute ich aus meinem Meehrblickfenster und sah den Adler Express im Kniep stecken...
direkt vor meiner Haustür. Er hatte sich glatt verpeilt und stand auf einmal mit der Nase im Sand. Nix passiert, die hiesige "Eilun" nahm alle Sylter mit. Einige mögen vielleicht ihre Flieger nicht bekommen haben... aber keine Verletzten.
Das war so etwas Besonderes, dass es heute gleich in den Amrum News steht www.amrum-news.de
So sieht das aus, wenn der Adler Express die Insel hinter sich lässt... gestern eben nicht.
Inzwischen ist der Spargel verspeist, die Polster sind aufgehängt, die Küche ist fast fertig, allein mein geliebter Rhabarber köchelt noch vor sich hin.
Und wie freue ich mich, dass ich nun doch das mit den Bildern geschafft habe.
Gelernt: nicht aufgeben, trial and error dauert eben ein wenig länger, hihi.
Gleich geht's in die Sonne. Hund und Cheffin freuen sich drauf.
Ein ganz normaler entspannter Inselvormittag.
Mittwoch, 16. Mai 2012
Meine Raps-odie in blue and green
"„Diese Komposition zeigt das außergewöhnliche Talent eines jungen Komponisten, der mit einer Form kämpft, von deren Beherrschung er weit entfernt ist. […] " war eine der Kritiken nach der Uraufführung von George Gershwins berühmten und legendären Rhapsody in Blue.
Ählich wie hier beschrieben, geht es mir mit meinem Blog... der mit einer Form kämpft, von deren Beherrschung er weit entfernt ist. Ich finde, das passt und ist auch gar nicht schlimm. Hier geht es um schreiben, denken, ausprobieren, experimentieren, mich auch um mich drehen und um meine Befindlichkeiten, Seele trösten und in den Hintern treten... mich freuen und auch annehmen, was ist und neue Ufer finden.
Als ich anfing zu schreiben, vor ein paar Minuten, pladderte es entsetzlich. Dabei entstand das Bild mit den Regentropfen, die Raps-odie in green... als Gegensatz zu dem kraftvollen, prachtvollen Gelb des Rapses als wunderbarer Kontrast zum blauen Himmel... meine Raps-odie in blue.
Inselwetter kann sich in nullkommanix von Dur nach Moll und wieder zurück drehen. Der Regen mit dem starken kalten Wind hatte sich mir inzwischen aufs Gemüt gelegt. Annehmen was ist, ist leicht gesagt... es aber mal angeschaut zu haben und wirklich wieder ganz bewusst JA zu sagen zu dem, was ich nun wirklich nicht ändern kann, hilft. Das soll ja auch im richtigen Leben hilfreich sein, sagt Byron Kathie.
Regen hat aufgehört... Besprechen hilft also.
Das mit dem Bildern probiere ich noch weiter aus... gefällt mir noch nicht so gut.
Schmid schläft noch. In drei Stunden sind wir schon auf dem Adler und tuckern durch die Nordsee nach Sylt.
Ich genieße meine freien Tage, endlich mal wieder drei hinter einander. Welch ein gutes Gefühl.
Ählich wie hier beschrieben, geht es mir mit meinem Blog... der mit einer Form kämpft, von deren Beherrschung er weit entfernt ist. Ich finde, das passt und ist auch gar nicht schlimm. Hier geht es um schreiben, denken, ausprobieren, experimentieren, mich auch um mich drehen und um meine Befindlichkeiten, Seele trösten und in den Hintern treten... mich freuen und auch annehmen, was ist und neue Ufer finden.
Als ich anfing zu schreiben, vor ein paar Minuten, pladderte es entsetzlich. Dabei entstand das Bild mit den Regentropfen, die Raps-odie in green... als Gegensatz zu dem kraftvollen, prachtvollen Gelb des Rapses als wunderbarer Kontrast zum blauen Himmel... meine Raps-odie in blue.
Inselwetter kann sich in nullkommanix von Dur nach Moll und wieder zurück drehen. Der Regen mit dem starken kalten Wind hatte sich mir inzwischen aufs Gemüt gelegt. Annehmen was ist, ist leicht gesagt... es aber mal angeschaut zu haben und wirklich wieder ganz bewusst JA zu sagen zu dem, was ich nun wirklich nicht ändern kann, hilft. Das soll ja auch im richtigen Leben hilfreich sein, sagt Byron Kathie.
Regen hat aufgehört... Besprechen hilft also.
Das mit dem Bildern probiere ich noch weiter aus... gefällt mir noch nicht so gut.
Schmid schläft noch. In drei Stunden sind wir schon auf dem Adler und tuckern durch die Nordsee nach Sylt.
Ich genieße meine freien Tage, endlich mal wieder drei hinter einander. Welch ein gutes Gefühl.
Montag, 14. Mai 2012
Aus dem Tritt...
Irgendwie bin ich gerade ein wenig aus dem Tritt geraten. Habe mehr gearbeitet, als mir gut tut, sehne mich mal wieder nach Ausschlafen, müßte dringend bügeln und bräuchte gerade mehr Anschub als ich habe.
Wie äußert sich das?
Heute morgen zum Beispiel weigerte ich mich, gegen 6 Windstärken mit dem Rad und Schmid daneben über den Deich zu fahren. Statt dessen nahmen wir das Auto, liefen noch ein paar Minuten in den Wald, aber immer schon mit dem Gedanken, das darf jetzt nicht so lange dauern... ich muss um 8.00 mit dem Frühstück fertig werden. Damit war die innere Ruhe dahin, ich vergaß die große Espressomaschine anzustellen, die ersten Gäste waren dann auch schon viertel vor 8 da... Ich fand meinen gewohnten meditativen Morgenrythmus nicht, stand mir selbst im Weg. Das macht unzufrieden und unlustig. Schade um den Tag. Außerdem hatte ich, wie sollte es anders sein an solchen Tagen, eine Hose an, die kneift.. und eine viel zu lange Bluse. Allein die Haare saßen, weil genug Kleber drin war und wir das Auto genommen hatten. Na toll.
Was hatte gefehlt?
Die Bewegung in Ruhe über den Deich... die ersten 20 Minuten ganz für mich in der Natur. Die innere Ruhe und das "sich durchpusten lssen". Eitelkeit... pure Eitelkeit.. die Haare sitzen dann nicht mehr. Und Faulheit... so viel Kraftaufwand für die paar Kilometer, das schaffe ich heute nicht. Ich hatte mir selbst ein Bein gestellt.
Warum konnte ich heute morgen mitten in der "merde" (so sagt mein Chef, wenn's nicht läuft) nicht einfach innerlich STOP sagen, tief durchatmen, achtsam sein, zu mir zurück kommen und mit einem Lächeln auf den Lippen weitermachen?
Ich hatte mich so tief in die Negativschleife gefressen, dass ich es gar nicht merkte, zunächst, und später gefiel mir das bisschen Selbstmitleid auch ein wenig.
Inzwischen läuft die Waschmaschine, nachher stelle ich gleich das Bügelbrett auf, damit ich heute abend keine Ausrede habe. Und.. ich nehme mir Renate' s Hinweis zu Herzen... die Selbstwirksamkeit durch Tun zur Entfaltung zu bringen.
Schmid will nachher raus, mir tut eine große Runde gut, auch gegen 6 Windstärken. Heute mal kein Treffen mit Freund A, sondern nur ich und ich und Schmid. Dann bin ich wieder im richtigen Tritt.
Und morgen, egal, wie das Wetter ist, geht's wieder über den Deich.
Wie äußert sich das?
Heute morgen zum Beispiel weigerte ich mich, gegen 6 Windstärken mit dem Rad und Schmid daneben über den Deich zu fahren. Statt dessen nahmen wir das Auto, liefen noch ein paar Minuten in den Wald, aber immer schon mit dem Gedanken, das darf jetzt nicht so lange dauern... ich muss um 8.00 mit dem Frühstück fertig werden. Damit war die innere Ruhe dahin, ich vergaß die große Espressomaschine anzustellen, die ersten Gäste waren dann auch schon viertel vor 8 da... Ich fand meinen gewohnten meditativen Morgenrythmus nicht, stand mir selbst im Weg. Das macht unzufrieden und unlustig. Schade um den Tag. Außerdem hatte ich, wie sollte es anders sein an solchen Tagen, eine Hose an, die kneift.. und eine viel zu lange Bluse. Allein die Haare saßen, weil genug Kleber drin war und wir das Auto genommen hatten. Na toll.
Was hatte gefehlt?
Die Bewegung in Ruhe über den Deich... die ersten 20 Minuten ganz für mich in der Natur. Die innere Ruhe und das "sich durchpusten lssen". Eitelkeit... pure Eitelkeit.. die Haare sitzen dann nicht mehr. Und Faulheit... so viel Kraftaufwand für die paar Kilometer, das schaffe ich heute nicht. Ich hatte mir selbst ein Bein gestellt.
Warum konnte ich heute morgen mitten in der "merde" (so sagt mein Chef, wenn's nicht läuft) nicht einfach innerlich STOP sagen, tief durchatmen, achtsam sein, zu mir zurück kommen und mit einem Lächeln auf den Lippen weitermachen?
Ich hatte mich so tief in die Negativschleife gefressen, dass ich es gar nicht merkte, zunächst, und später gefiel mir das bisschen Selbstmitleid auch ein wenig.
Inzwischen läuft die Waschmaschine, nachher stelle ich gleich das Bügelbrett auf, damit ich heute abend keine Ausrede habe. Und.. ich nehme mir Renate' s Hinweis zu Herzen... die Selbstwirksamkeit durch Tun zur Entfaltung zu bringen.
Schmid will nachher raus, mir tut eine große Runde gut, auch gegen 6 Windstärken. Heute mal kein Treffen mit Freund A, sondern nur ich und ich und Schmid. Dann bin ich wieder im richtigen Tritt.
Und morgen, egal, wie das Wetter ist, geht's wieder über den Deich.
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