Kleine Insel, große Freiheit

Kleine Insel, große Freiheit

Donnerstag, 15. Juli 2010

Lichtspiele

Mittwoch abend, 18.00 Uhr am Strand. Familien mit Kind und Kegel, Luftmatratzen, Sonnensegeln und -schirmen, mit Hunden und Bollerwagen ziehen ab. Müde Kinder quengeln, ganz müde schlafen schon in den Bollerwagen, verbrannte Nasen, Rücken und Füße, nasse Handtücher sind über die Schultern gelegt. "Fredrieke, nun komm, lass Dich nicht so ziehen", oder "Lena, gleich gibt es was zu essen, beeil Dich, der Papi wartet". "Mami, wenn ich jetzt nicht gleich was zu essen kriege, bleibe ich hier sitzen. Du musst mir den Keks geben", dabei heulte sie los und Muttern kapitulierte.
Bei alle den Szenen aber geschah das, worauf ich inniglich gehofft hatte: Der Strand leerte sich, die allabendliche Ruhe setzte ein und der Himmel verwöhnte mich mit wunderschönen Bildern:


Und erquicket meine Seele... gefiltertes Licht nach einem prallen Sonnentag, an dem die Sonne vor Hitze stach... wirkt wie eine erfrischende Lichtdusche.



Ein wahrer Wolkenteppich - gezoomt


Abendstille überall... mit ganz viel Phantasie guckt der erleuchtete Schutzengel durch die Wolken und das Licht auf mich.

Getragen fühle ich mich an diesen Abenden im Wasser, getragen vom Salzwasser, vom Leben und von der Ruhe, die mich umfängt.

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