Kleine Insel, große Freiheit

Kleine Insel, große Freiheit

Dienstag, 22. Januar 2013

Freiheit... wozu?

Als ich am Freitag die Insel für eine Tagung verließ, durch das graue, usselige Schleswig-Hostein fuhr, gingen meine Gedanken auf Wanderschaft.
Soll ich nicht doch wieder Frühstück machen im kommenden Sommer? Dann bin ich "unter", gehe einer sinnvollen Tätigkeit nach, spüre wieder die Anbindung an die "Familie", treffe in den Gästen netten Menschen, habe Abwechslung und schaffe mir eine Struktur. Und ich spürte, wie eine Erleichterung durch mein Gemüt schwang... Ja, so mache ich es... und doch ganz tief drinnen das NEIN, eigentlich will ich gar nicht. Ich will frei sein. Nur... wozu?
Lieber ein bekanntes Übel als einmal eine Phase aushalten, die von Unsicherheit, "ich weiß nicht",  "mal schauen" geprägt ist?

Am Sonntag dann im Gottesdienst waren Umbrüche das Thema... Neuland betreten, sich trauen, auch mal Unsicherheiten auszuhalten.... und ich ging den ersten Schritt. Die Erkenntnis kam, dass ich nur dann Neues annehmen kann, wenn ich die Hände dazu frei habe und nicht gebunden bin.
Nur leere Hände können zugreifen. Und nur ein klarer Geist kann erkennen.

Auf denn in die Phase des Erkennens und Zugreifens.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.