Dieses Bild gebrauchte heute ein Berliner Sänger, der im Deutschlandradio interviewt wurde.
Lange bevor ich dies hörte, spürte ich an mir, wie ich innerlich immer ruhiger geworden bin während der letzten Woche. Ich laufe langsamer mit dem Hund, ich sehe mehr von dem, was mich umgibt. Ich kann dankbar, immer wieder dankbar sein. Dankbarkeit fühlen, ganz tief drinnen, fühlt sich wohlig an und trägt, wärmt mich von innen. Ich bin so dankbar, dass ich jetzt auf "meiner" abgeschlossenen Insel sein darf. Ein Dach über dem Kopf habe und IMMER genug zu essen. Allein das ist ja schon, ohne Corona-Virus, ein großes Privileg.
Wir auf der Insel verhalten uns, so erlebe ich es, vorbildlich. Wir treffen einander beim Spazierengehen. 10 mal 3,5km sind 35 Quadrat-Kilometer für ca. 2.400 Inselbewohner. Da kann man sich prima aus dem Weg gehen. Und wenn wir uns treffen, winken wir uns fröhlich zu und wünschen uns "Bleibt gesund".
Tolles Wetter und einsame Strände.
Das Wetter ist grandios. Alle haben Zeit.
Das klingt wie das Marketing der AmrumTouristik.
Was kann ich tun, um wenigstens die Fixkosten zu erwirtschaften?
Im Internet fand ich gestern das Angebot eines Gastes, der den Insulanern seinen Online-Betrieb kostenlos zur Verfügung stellt. Vielleicht ist schon das Angebot eine Einladung zur Zuversicht.
Ich lasse mich ein auf die Stille, die auf die Welt gefallen ist.

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen
Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.