Als hätte tatsächlich "anderen Orts" jemand für die Inszenierungen gesorgt.
Schmid und ich entstiegen gestern der W.D.R. Fähre in Dagebüll, um meine "VIPS" persönlich in Empfang zu nehmen. Eigentlich wollte ich Schmid noch ne Runde von allem gönnen. Ging aber nicht, denn.... just als wir an Land gingen, erschien an der Einfahrt ins Fährgelände.... das Freudenstädter Wohnmobil... welch ein Timing.
Schmid und ich schlichen uns an, klopften ans Fenster: "Die Amrum-Touristik heisst Sie herzlich willkommen. Für Besondere Gäste haben wir den Service der persönlichen Fährbegleitung. Seien Sie also von nunan unsere Gäste"....
Die haben gestaunt.
Die Sonne lugte raus, als wir auf die Insel kamen und sogar gestern abend in meinem Lieblingslokal lachte die Sonne aus dicken Wolkenbäuschen... nur für uns.
Das viele graue Wasser ums Schiff machte Mutti Angst... "Wie kann man nur hier leben?"
Die herzlichen, frischen und sehr sehr netten Menschen um mich rum lassen sie verstehen.
Ich muss gestern vor lauter Freude, dass sie die Reise wirklich gemacht hat und hier ist, so gestrahlt haben, dass die beiden Mitreisenden aus der "Schwarzwaldtruppe" nicht glauben konnten, das "des Määdle" schon 62 ist.
Muttern auch: Du siehst so gut aus, so jung, Deine Haare so toll... man sieht keine Falten... Na, wer sagt's denn!
Grad nieselt es noch ein wenig... hoffentlich ist das bald wech... und Muttern hat ausgeschlafen... sie macht grad ein Nickerchen auf meinem Lieblings-Nickerchen-Platz...
dann wollen wir ein Stündchen laufen, vor dem nächsten Nickerchen. Mit 85 ist der Radius eben nicht mehr so groß. Muss er ja auch nicht mehr.
Alles ist gut auf der Insel.
Kleine Insel, große Freiheit
Mittwoch, 27. Juni 2012
Sonntag, 24. Juni 2012
Schön getrunken...
haben wir uns den Regentag... es schüttete wie aus Kübeln...
Käsekuchen, Tee, dann Rotwein und Käse.
Es war wirklich sehr sehr nett mit den Freunden von Pellworm. Lange hatten wir uns nicht gesehen. Und nun war es wieder, als hätten wir uns gestern erst verabschiedet. Ein kuscheliges Gefühl, Gespräche da fortzusetzen, wo man vor 1 Jahr aufgehört hat.
Freundin U präsentierte mir ihre neue Liebe. U ist eine Frau, die im Leben nicht daran gedacht hatte, es je wieder mit einem Mann zu teilen. Ein Appartment hatte sie bei ihm gemietet... auf Pellworm. Ein offenes Budget gab er ihr, diese Sommerresidenz einzurichten... es sollte auch für ihn als Ferienwohnung dienen, wenn sie in Hamburg lebt...Er richtete mit ihr ein, sie trafen sich bei Ikea, suchten gemeinsam Möbel, Gardinen und sonstiges Interieur und... fanden einander. Statt in die Sommerresidenz zog sie bei ihm ein... und traute sich hinein in die neue Liebe. Schön ist sie, locker ist sie... die Liebe steht ihr gut zu Gesicht.
Ich genoss den Nachmittag, die Gespräche. Spürte die Dankbarkeit, mit der ich hier lebe.
Alles ist gut auf der Insel.
Käsekuchen, Tee, dann Rotwein und Käse.
Es war wirklich sehr sehr nett mit den Freunden von Pellworm. Lange hatten wir uns nicht gesehen. Und nun war es wieder, als hätten wir uns gestern erst verabschiedet. Ein kuscheliges Gefühl, Gespräche da fortzusetzen, wo man vor 1 Jahr aufgehört hat.
Freundin U präsentierte mir ihre neue Liebe. U ist eine Frau, die im Leben nicht daran gedacht hatte, es je wieder mit einem Mann zu teilen. Ein Appartment hatte sie bei ihm gemietet... auf Pellworm. Ein offenes Budget gab er ihr, diese Sommerresidenz einzurichten... es sollte auch für ihn als Ferienwohnung dienen, wenn sie in Hamburg lebt...Er richtete mit ihr ein, sie trafen sich bei Ikea, suchten gemeinsam Möbel, Gardinen und sonstiges Interieur und... fanden einander. Statt in die Sommerresidenz zog sie bei ihm ein... und traute sich hinein in die neue Liebe. Schön ist sie, locker ist sie... die Liebe steht ihr gut zu Gesicht.
Ich genoss den Nachmittag, die Gespräche. Spürte die Dankbarkeit, mit der ich hier lebe.
Alles ist gut auf der Insel.
Samstag, 23. Juni 2012
Rentner's Berufsleben....
kann auch schon ganz schön vielfältig sein.
Heute zum Beispiel verließen Schmid und ich das Haus um 6.30h mit dem Fahrrad.
Um 1/2 12 war das Frühstückmachen vorbei, bis 1/2 5 Zahlenschubsen, wie Santa das so schön nennt, danach bei tollem Wetter (5 Windstärken von Südwest, blauer Himmel und strahlende Sonne) mit dem Rad längs dem Wattenmeer (kraftvoll blaues Wasser lief gerade auf) bis nach Nebel. Noch in "Hut und Jacke" begann ich, den Schlage stehenden ebenfalls Rentnern Wein zu verkaufen. Noch nicht mal "für kleine Mädchen" konnte ich gehen.
Um 1/2 7 verließ ich die Post gen Heimat. Das war ein 12 Stunden Arbeitstag. Spaß hat er gemacht. Erfolgreich war er auch, der Tag.
An Herrn Schmid erfreue ich mich an solchen Tagen besonders... der Gute macht alles mit... Büro, mit Josh toben, dann wieder Sofaecke im Büro. Er flirtet mit Gästen, er bellt auch mal kurz andere Hunde an. Und ist dabei fröhlich. Nach Hause lief er den größten Teil der Strecke am Rad... braver Hund. Und als ich sagte: jetzt fahren wir nach Hause, begann er, mich zu ziehen.... Wer ist nun der Rentner?
Am Ende dieses schönen Tages buk ich nun noch fröhlich meinen legendären Käsekuchen ohne Boden. Am längsten dauerte dabei die Rezeptsuche im Internet, denn neulich hatte ich alle Lesenzeichen gelöscht... Nun ist er im Ofen und entwickelt sich. Und wenn er schön aussieht, gibt's auch ein Bild davon.
Für Rentner's Berufsleben machte ich heute eine schon lange gährende Entscheidung öffentlich:
Auf der Frage der Hoteleigner, ob ich im nächsten Jahr noch dabei sei, antwortete ich: "Nein, ich mache kein Frühstück mehr. Ich denke, ich möchte jetzt mal freier sein in meiner Sommerzeit, mich weniger fremd gesteuert "verdingen". Frühstück werde ich nicht mehr machen." Juhuuuuuuuuuu.
Und wenn sie dann darum bitten, ich machte ihnen die Buchhaltung, wunderbar.
Ein gutes Gefühl, dies nun wirklich ausgesprochen zu haben.
Alles ist gut in Rentner's Berufsleben.
Heute zum Beispiel verließen Schmid und ich das Haus um 6.30h mit dem Fahrrad.
Um 1/2 12 war das Frühstückmachen vorbei, bis 1/2 5 Zahlenschubsen, wie Santa das so schön nennt, danach bei tollem Wetter (5 Windstärken von Südwest, blauer Himmel und strahlende Sonne) mit dem Rad längs dem Wattenmeer (kraftvoll blaues Wasser lief gerade auf) bis nach Nebel. Noch in "Hut und Jacke" begann ich, den Schlage stehenden ebenfalls Rentnern Wein zu verkaufen. Noch nicht mal "für kleine Mädchen" konnte ich gehen.
Um 1/2 7 verließ ich die Post gen Heimat. Das war ein 12 Stunden Arbeitstag. Spaß hat er gemacht. Erfolgreich war er auch, der Tag.
An Herrn Schmid erfreue ich mich an solchen Tagen besonders... der Gute macht alles mit... Büro, mit Josh toben, dann wieder Sofaecke im Büro. Er flirtet mit Gästen, er bellt auch mal kurz andere Hunde an. Und ist dabei fröhlich. Nach Hause lief er den größten Teil der Strecke am Rad... braver Hund. Und als ich sagte: jetzt fahren wir nach Hause, begann er, mich zu ziehen.... Wer ist nun der Rentner?
Am Ende dieses schönen Tages buk ich nun noch fröhlich meinen legendären Käsekuchen ohne Boden. Am längsten dauerte dabei die Rezeptsuche im Internet, denn neulich hatte ich alle Lesenzeichen gelöscht... Nun ist er im Ofen und entwickelt sich. Und wenn er schön aussieht, gibt's auch ein Bild davon.
Für Rentner's Berufsleben machte ich heute eine schon lange gährende Entscheidung öffentlich:
Auf der Frage der Hoteleigner, ob ich im nächsten Jahr noch dabei sei, antwortete ich: "Nein, ich mache kein Frühstück mehr. Ich denke, ich möchte jetzt mal freier sein in meiner Sommerzeit, mich weniger fremd gesteuert "verdingen". Frühstück werde ich nicht mehr machen." Juhuuuuuuuuuu.
Und wenn sie dann darum bitten, ich machte ihnen die Buchhaltung, wunderbar.
Ein gutes Gefühl, dies nun wirklich ausgesprochen zu haben.
Alles ist gut in Rentner's Berufsleben.
Freitag, 22. Juni 2012
Der Count Down läuft...
Schade, dass kein Bild, das ich bisher vom Guckestuhl aus geschossen habe, das funkelnde Meer mit den Schaumkronen zeigt, das ich jetzt sehe und genieße. Die kleinen Digicams kriegen das einfach nicht hin? Kriegen sie nicht?
DOCH!!!!! Bei Hochwasser kann ich es so nah sehen. Gigantisch, oder?
Wenn Freie Tage dennoch mit ein wenig Arbeit und Struktur gefüllt sind, fühlen sie sich frei UND erfüllt an, so wie die letzten drei... vormittags 2 1/2 Stunden bei A im Laden gestanden. Was schließe ich daraus? Neue Arbeitszeiten? Selber Struktur schaffen an freien Tage ...Tun ist immer besser als nicht tun ;-)))
Bei mir läuft der Countdown bis Muttern kommt. Nach neuen Erkenntnissen erwarten wir am Wochenende bis zu 6 Windstärken mit vereinzelten Regenschauern. Fensterputzen verschoben.
Was ist schon erledigt?
Kühlschrank sauber, Duschkabine auseinander genommen, geputzt und tatsächlich wieder zusammen gebracht. Clo glänzt und duftet. Küchenschränke außen abgewischt, Bettwäsche gewaschen, Gästebett gelüftet, Ecken aufgeräumt, schon ein wenig eingekauft...gewaschen und gebügelt...
Für Sonntag sagten sich Freunde an, die sich den regnerischen Tag (aller Voraussicht nach) "schön trinken" wollen... Käsekuchen wird da sein, Käsebrett, Brot und Wein...
Was ist noch zu erledigen?
Noch einmal durchsaugen, Gästebett beziehen, Blümchen für's Gästezimmer besorgen, Brot kaufen, Bier für Hermann besorgen, Abendbrot für allemann überlegen... zuhause oder draußen.
Ansonsten: Wind, Sonne, wärmlich...
Alles ist gut auf der Insel
DOCH!!!!! Bei Hochwasser kann ich es so nah sehen. Gigantisch, oder?
Wenn Freie Tage dennoch mit ein wenig Arbeit und Struktur gefüllt sind, fühlen sie sich frei UND erfüllt an, so wie die letzten drei... vormittags 2 1/2 Stunden bei A im Laden gestanden. Was schließe ich daraus? Neue Arbeitszeiten? Selber Struktur schaffen an freien Tage ...Tun ist immer besser als nicht tun ;-)))
Bei mir läuft der Countdown bis Muttern kommt. Nach neuen Erkenntnissen erwarten wir am Wochenende bis zu 6 Windstärken mit vereinzelten Regenschauern. Fensterputzen verschoben.
Was ist schon erledigt?
Kühlschrank sauber, Duschkabine auseinander genommen, geputzt und tatsächlich wieder zusammen gebracht. Clo glänzt und duftet. Küchenschränke außen abgewischt, Bettwäsche gewaschen, Gästebett gelüftet, Ecken aufgeräumt, schon ein wenig eingekauft...gewaschen und gebügelt...
Für Sonntag sagten sich Freunde an, die sich den regnerischen Tag (aller Voraussicht nach) "schön trinken" wollen... Käsekuchen wird da sein, Käsebrett, Brot und Wein...
Was ist noch zu erledigen?
Noch einmal durchsaugen, Gästebett beziehen, Blümchen für's Gästezimmer besorgen, Brot kaufen, Bier für Hermann besorgen, Abendbrot für allemann überlegen... zuhause oder draußen.
Ansonsten: Wind, Sonne, wärmlich...
Alles ist gut auf der Insel
Mittwoch, 20. Juni 2012
Diese Tage sind es....
die mein Inseldasein glücklich machen.
Früh aufgestanden, pünktlich los gekommen, zu Fuß am Watt bei schon hochstehender Sonne. Dabei glitzert das ganze Meer... je windstiller es ist, desto glitzer. Meine Tochter H würde wieder schwärmend sagen: " wie millionen funkelnder Sterne.." Die Gänsefamilien nahmen vor uns Reisaus... die Väter beschützend immer hinterher als letzter im Gefolge. Heute dachte ich das erste Mal, sie häben auch Angst vor mir. Bisher meinte ich immer, sie suchten vor Hr. Schmid Schutz. Wie überheblich von mir, dachte ich heute morgen...
Schon Mittwoch
Wieder Sonne und wieder schön. Heute morgen bei Freund A geholfen, Wein und Kaffee verkauft, Zahlen geschubst, aufgeräumt.
Wäsche von der Maschine waschen lassen.... der Trockner hilft weiter.
Es geht mir gut. Wirklich. Ich genieße die Wärme und danke Gott, dass sich die Insel aufwärmt, bevor Muttern anrückt.... Ja, sie kommt am Dienstag und ich freue mich schon sehr sehr sehr.
Fensterputzen ist noch angesagt und ordentlich putzen. Ich will ja ein gutes Gefühl haben, wenn sie mit mir wohnt. Alles an seinem Platz, jede Ecke aufgeräumt... Das will schon sein.
Heute abend ist wieder Rückenschule dran... Mein lieber R signalisiert: tu mal wieder was für mich.
Und ich gehorche.
Alles gut auf der Insel.
Früh aufgestanden, pünktlich los gekommen, zu Fuß am Watt bei schon hochstehender Sonne. Dabei glitzert das ganze Meer... je windstiller es ist, desto glitzer. Meine Tochter H würde wieder schwärmend sagen: " wie millionen funkelnder Sterne.." Die Gänsefamilien nahmen vor uns Reisaus... die Väter beschützend immer hinterher als letzter im Gefolge. Heute dachte ich das erste Mal, sie häben auch Angst vor mir. Bisher meinte ich immer, sie suchten vor Hr. Schmid Schutz. Wie überheblich von mir, dachte ich heute morgen...
Schon Mittwoch
Wieder Sonne und wieder schön. Heute morgen bei Freund A geholfen, Wein und Kaffee verkauft, Zahlen geschubst, aufgeräumt.
Wäsche von der Maschine waschen lassen.... der Trockner hilft weiter.
Es geht mir gut. Wirklich. Ich genieße die Wärme und danke Gott, dass sich die Insel aufwärmt, bevor Muttern anrückt.... Ja, sie kommt am Dienstag und ich freue mich schon sehr sehr sehr.
Fensterputzen ist noch angesagt und ordentlich putzen. Ich will ja ein gutes Gefühl haben, wenn sie mit mir wohnt. Alles an seinem Platz, jede Ecke aufgeräumt... Das will schon sein.
Heute abend ist wieder Rückenschule dran... Mein lieber R signalisiert: tu mal wieder was für mich.
Und ich gehorche.
Alles gut auf der Insel.
Montag, 18. Juni 2012
net... die Erde wird nass... es regnet, es regnet, reg
Die Erde braucht es... und Schmid und ich genießen es, heute drinnen zu sein.
Gestern war unser Draußen und Bayerntag... draußen 4 Stunden am Strand bei Wind und Sonne... richtige Seeurlaubstag. Fein, sich den Wind um die Nase wehen zu lassen, den Sand überall zu finden, von den Haarwurzeln bis zu den Zehen. Bis zum Knie war ich im 15 Grad warmen Wasser, und oh Wunder, Schmid immer hinterher. Bis zum Bauch war er nun schon nass und fand das patschen ganz schön lustig.
Gelaufen sind wir mindestens 5 1/2 Stunden mit netten Päuschen zwischendurch... mal beim Italiener, wo drei nette bekannte Frauen saßen "Komm setz Dich zu uns"... danach im Teehaus am Watt. Wieder hatte ich Glück: "setz Dich zu uns..." den schönsten Platz in der Sonne bekam ich.
Der Preis: Sonnenbrand. Sehe aus wie eine Eule, große helle Kreise um die Augen, wo die Sonnenbrille sitzt...
Fazit: tolles Sommerwetter, sehr nette Inselmenschen mit mir, Hund hatte die pure Lebensfreue.
Herz was willst Du mehr?
Bayerntag weil wir gestern fast nur Bayern trafen.
Sehr nette Begegnungen. Am Strand, am Watt, im Bus... die Bayern sind halt ein reisefreudiges Volk.
Mir tat es gut, mal wieder bayerisch zu hören und auch mal wieder "die Sau" rauszulassen, klangfärbungsmäßig meine ich. Das fühlte sich auch an wie zuhause.
Also bin ich jetzt eine reingeschmeckte bayerische Friesin... reingeschmeckt allemal und überall.
Und das ist gut so.
Regentag ist Aufräumtag...
Aufgeräumt, Steuer fast fertig, Rest der Zeit faul gewesen.
Um 6 hörte der Regen auf.
Und dann sah es draußen soooo aus
Regen weg, Sonne da... Abend-Stimmung an der Südspitze der Insel
Gestern war unser Draußen und Bayerntag... draußen 4 Stunden am Strand bei Wind und Sonne... richtige Seeurlaubstag. Fein, sich den Wind um die Nase wehen zu lassen, den Sand überall zu finden, von den Haarwurzeln bis zu den Zehen. Bis zum Knie war ich im 15 Grad warmen Wasser, und oh Wunder, Schmid immer hinterher. Bis zum Bauch war er nun schon nass und fand das patschen ganz schön lustig.
Gelaufen sind wir mindestens 5 1/2 Stunden mit netten Päuschen zwischendurch... mal beim Italiener, wo drei nette bekannte Frauen saßen "Komm setz Dich zu uns"... danach im Teehaus am Watt. Wieder hatte ich Glück: "setz Dich zu uns..." den schönsten Platz in der Sonne bekam ich.
Der Preis: Sonnenbrand. Sehe aus wie eine Eule, große helle Kreise um die Augen, wo die Sonnenbrille sitzt...
Fazit: tolles Sommerwetter, sehr nette Inselmenschen mit mir, Hund hatte die pure Lebensfreue.
Herz was willst Du mehr?
Bayerntag weil wir gestern fast nur Bayern trafen.
Sehr nette Begegnungen. Am Strand, am Watt, im Bus... die Bayern sind halt ein reisefreudiges Volk.
Mir tat es gut, mal wieder bayerisch zu hören und auch mal wieder "die Sau" rauszulassen, klangfärbungsmäßig meine ich. Das fühlte sich auch an wie zuhause.
Also bin ich jetzt eine reingeschmeckte bayerische Friesin... reingeschmeckt allemal und überall.
Und das ist gut so.
Regentag ist Aufräumtag...
Aufgeräumt, Steuer fast fertig, Rest der Zeit faul gewesen.
Um 6 hörte der Regen auf.
Und dann sah es draußen soooo aus
Regen weg, Sonne da... Abend-Stimmung an der Südspitze der Insel
Freitag, 15. Juni 2012
Die Zeit, sie rast....
... und ich immer mit ihr...
Ruhe? Zur Ruhe kommen, Ruhe suchen, Ruhe finden? ... Eine never ending Story.
Gelernt habe ich, innezuhalten, wenn ich es merke... und manchmal merke ich schon ziemlich schnell, dass mich die Unruhe ganz innen drin erwischt hat.
Genauso ziemlich schnell lasse ich mich aber auch von äußerer Unruhe anstecken, die um mich rum herrscht. Dann kreist es im Kopf, das Herz klopft und ich kann nichts achtsam tun... es fühlt sich irgendwie seelenlos an, wenn ich hektike.
Gestern zum Beispiel wollte ich am Nachmittag im Hotel aushelfen, die Terrasse saß voll, da wir Gastgeber der http://www.kultour-amrum.de/ waren... Die Kassenfunktionen kenne ich nicht, nicht die ganzen Getränkepreise, die kleine Speisekarte erfuhr ich im Vorbeigehen...
Richtig am Platz fühlte ich mich erst, als ich die Initiative ergriff und einfach das machte, was ich kann... Vorbereiten, nachbereiten....
Im Tun wurde und werde ich ruhiger ... Renate, da geht's mir wie Dir.
Dieses Hineingehen ins Tun aber... dieser erste Schritt ist der längste. Vorher verharre ich in Untätigkeit... starre die berühmten Löcher in die Luft, surfe durch's Netz... alles unnützer Kram, der hilft, Zeit TOT zu schlagen aber nicht zu erfüllen....
Zur Zeit ist mein Ruhepolster das Buch von Frau Mannschatz über Buddahs Anleitungen zum Glücklichsein ...Fast auf jeder Seite erkenne ich mich wieder, spüre nach und erkenne. Sie hilft mir, achtsam zu sein und mich im wahrsten Sinne von innen zu begucken.
Nachtrag um 5
Frau Mannschatz spricht davon, dass unsere inneren Widerstände Baumkuchen-gleich in Schichten auf unserer Seele liegen. Diese gilt es durch "aushalten und annehmen der damit verbundenen Gefühle" zu überwinden. Ein schönes Bild. Baumkuchen mag ich sehr und esse ihn auch am liebsten in Schichten... Heute am Strand, Wind, warm und grau, Schmid war beschäftigt, näherte ich mich der letzten Schicht... es fehlt die Liebe. Zu mir und zu anderen. Liebe findet grad mal wieder im Kopf statt. Mein Unruhe wundert mich nicht...
Manchmal wünschte ich mir, anzukommen im Zustand der Ruhe und dort zu bleiben...
einfach nur dort bleiben. Im Zustand der Glückseligkeit.... Und dann, gäbe es kein Suchen mehr.
Kann noch nicht sein. Es irrt der Mensch solang er lebt... also irre ich weiter durch Un-und Ruhe.
Die Liebe fand ich bisher ganz gut wieder in der ICH BIN Übung, im deutlichen Spüren meiner Dankbarkeit und im Annehmen meinerselbst. Renate, ja, ICH bin das Beste was ich haben kann.
Nachtrag um 1/2 8
MonsunRegen... seit 4 Stunden pladdert es - unaufhörlich. Meine Fensterscheiben sind schon blank, das Auto glänzt... die Insel putzt sich raus für das Wochenende, das hoffentlich trockener ist.
Trostlos, könnte ich jetzt sagen... tue ich aber nicht, denn ich weiß, dass jetzt all der Regen runterkommt, der eigentlich geplant war, wenn meine Mutter hier ist.
Ruhe? Zur Ruhe kommen, Ruhe suchen, Ruhe finden? ... Eine never ending Story.
Gelernt habe ich, innezuhalten, wenn ich es merke... und manchmal merke ich schon ziemlich schnell, dass mich die Unruhe ganz innen drin erwischt hat.
Genauso ziemlich schnell lasse ich mich aber auch von äußerer Unruhe anstecken, die um mich rum herrscht. Dann kreist es im Kopf, das Herz klopft und ich kann nichts achtsam tun... es fühlt sich irgendwie seelenlos an, wenn ich hektike.
Gestern zum Beispiel wollte ich am Nachmittag im Hotel aushelfen, die Terrasse saß voll, da wir Gastgeber der http://www.kultour-amrum.de/ waren... Die Kassenfunktionen kenne ich nicht, nicht die ganzen Getränkepreise, die kleine Speisekarte erfuhr ich im Vorbeigehen...
Richtig am Platz fühlte ich mich erst, als ich die Initiative ergriff und einfach das machte, was ich kann... Vorbereiten, nachbereiten....
Im Tun wurde und werde ich ruhiger ... Renate, da geht's mir wie Dir.
Dieses Hineingehen ins Tun aber... dieser erste Schritt ist der längste. Vorher verharre ich in Untätigkeit... starre die berühmten Löcher in die Luft, surfe durch's Netz... alles unnützer Kram, der hilft, Zeit TOT zu schlagen aber nicht zu erfüllen....
Zur Zeit ist mein Ruhepolster das Buch von Frau Mannschatz über Buddahs Anleitungen zum Glücklichsein ...Fast auf jeder Seite erkenne ich mich wieder, spüre nach und erkenne. Sie hilft mir, achtsam zu sein und mich im wahrsten Sinne von innen zu begucken.
Nachtrag um 5
Frau Mannschatz spricht davon, dass unsere inneren Widerstände Baumkuchen-gleich in Schichten auf unserer Seele liegen. Diese gilt es durch "aushalten und annehmen der damit verbundenen Gefühle" zu überwinden. Ein schönes Bild. Baumkuchen mag ich sehr und esse ihn auch am liebsten in Schichten... Heute am Strand, Wind, warm und grau, Schmid war beschäftigt, näherte ich mich der letzten Schicht... es fehlt die Liebe. Zu mir und zu anderen. Liebe findet grad mal wieder im Kopf statt. Mein Unruhe wundert mich nicht...
Manchmal wünschte ich mir, anzukommen im Zustand der Ruhe und dort zu bleiben...
einfach nur dort bleiben. Im Zustand der Glückseligkeit.... Und dann, gäbe es kein Suchen mehr.
Kann noch nicht sein. Es irrt der Mensch solang er lebt... also irre ich weiter durch Un-und Ruhe.
Die Liebe fand ich bisher ganz gut wieder in der ICH BIN Übung, im deutlichen Spüren meiner Dankbarkeit und im Annehmen meinerselbst. Renate, ja, ICH bin das Beste was ich haben kann.
Nachtrag um 1/2 8
MonsunRegen... seit 4 Stunden pladdert es - unaufhörlich. Meine Fensterscheiben sind schon blank, das Auto glänzt... die Insel putzt sich raus für das Wochenende, das hoffentlich trockener ist.
Trostlos, könnte ich jetzt sagen... tue ich aber nicht, denn ich weiß, dass jetzt all der Regen runterkommt, der eigentlich geplant war, wenn meine Mutter hier ist.
Abonnieren
Posts (Atom)
