Eine Vita ist zu schreiben... mit einem Statement von mir....
Vita und Wie ich für mich Veränderungen gestaltet habe....
Ich finde es schwer, denn eigentlich ist beständig Veränderung im Leben...
Wie war das damals in der Bank?
Love it, change it or leave it.
"Leave it" war in meinem Alter und als Alleinerziehende Mutter einer studierenden Tochter
keine Option.
"Change it" ... hieß für mich immer, die Situation erst einmal so annehmen und dann für
mich das Beste daraus machen. In das Neue hineinwachsen, es zu meinem machen.
"Love it" ... es war ganz selten Liebe auf den ersten Blick, sie schlich sich dann ein mit der Zeit... mit dem persönlichen Motto: was ich machen muss, mache ich lieber gern.
So ging ich, in der Retrospektive, mit den vielen Veränderungen in meinem Berufsalltag um.
Ganz anders, als ich auch im "ganzen" Leben meine eigene Chefin wurde...
Mit dem Zeitpunkt meiner Entscheidung, ganz aktiv mit der Altersteilzeit auszusteigen, begann ich,
mich viel mehr mit mir selber zu beschäftigen, mich besser kennenzulernen.
Die Bankfrau und Mutter kannte ich gut, mich ganz innen überhaupt nicht.
Was macht mich aus? Wer bin ich, wenn es die Bank nicht mehr gibt? Wie fühle ich mich mit dem
Abschied? Was soll darf kann dann kommen?
Den Sigrid-Prozess schob ich ca. 4 Jahre vor dem eigentlichen (gewünschten) Aufstiegstermin an.
mit einer spirituellen Ausbildung, deren Ziel es war, meiner Seele auf die Spur zu kommen, mir
ganz anders zu begegnen als in selbstreflektorischen FührungsSeminaren oder Therapien.
"Ich will gut aus meinem Beruf aussteigen in die nächste Lebensphase". Dieser Wunsch entstand in dieser Zeit...
Es kam das genau passenden Ehrenamt auf mich zu... flog fast vom Himmel.
Ich lernte, meiner inneren Stimme zu vertrauen, dem Lebensfluss zu folgen, eher als verkopft und gegen Widerstände zu kämpfen. Ich wurde immer mehr eins mit mir...klar und wach.
Damit wurde auch das Leben in der Bank leichter... Ich ging einfach achtsamer mit mir um.
Meine Tage begannen um 6.00 mit einer Stunde Joggen durch den englischen Garten, dann 30 min Mediation, Frühstück, mit dem Fahrrad entlang der Isar zur Arbeit oder zu Fuß. Ich hatte mir dann in den ersten drei Stunden des Tages schon so viel Gutes getan, dass ich gewappnet war für den Tag.
Es gab Impulse, ganz neue Dinge zu tun... Ich begab mich allein auf den Jakobsweg von München nach Kempten, erfuhr Grenzen und spürte, dass sie mich nicht hindern. Das machte mich stärker und mutiger. Offener für Neues.
Da waren die Existenzängste, die mich an den Rand meines Mutes brachten...Schaff ich das mit dem wenigen Geld hier in München? will ich nicht lieber alles zurück rechnen lassen und bis 65 arbeiten?
Wie paralysiert saß ich drei Tage zu Hause, mit hohem Blutdruck und nicht in der Lage, irgendetwas Positives zu denken... Schaff ich das? Nach drei Tagen Agonie und die laute der Antwort der inneren Stimme auf die Fragen: Zurück und wieder voll arbeiten? NEIN, niemals. Erst als ich durch die Angst geschritten war, kamen die Ideen.... NA gut, dann suchst Du Dir halt 450 Euro Jobs dort, wo andere Urlaub machen. DAS ist dann fast wie urlaub. War ich also wieder einen Schritt weiter.
Da gab es Gespräche mit Menschen... immer die richtigen Menschen zum richtigen Zeitpunkt. Eine Kollegin schwärmte von Schleswig-Holstein und ihrem Traum, nach der Bank irgendwo auf dem Land zu leben, in einem Hofladen zum arbeiten und einfach mit der Natur verbunden zu sein.
Die spontan mit Tochter Helen vereinbarte Woche an der Nordsee verbrachten wir auf Amrum. Hier kam er wieder der Spleen, die FlitzIdee einmal einen Sommer auf der Insel zu jobben... da wo andere Urlaub machen...
KOMPASS war ein Web-Seminar, sich selber besser kennen zu lernen...ging über drei Monate und arbeitete mit Visionen: was willst Du in 5 Jahren tun, wer willst Du sein. Da stellte ich mir die richtigen Fragen zum richtigen Zeitpunkt.
"Schreib Dir Dein Leben" war eine Aufgabe.. ich denke ich schrieb mich mit den Visionen auch ein bisschen nach Amrum.
Es durften Sehnsucht nach Meer und Weite ihren Raum haben, der Wunsch nach einem Hund haben, und die Angst vor der Isolation in der großen Stadt, die ich später so beschrieb: "da hüpfe ich von VHSKurs zu VHSKurs, um meinem Tag eine Struktur zu geben und wenn es ganz schlimm wird, laufe ich mit einem Klappkissen unter dem Arm mit dem Alpenverein mit. "
Und heute sollte ich eine Vita schreiben, weil ich alte liebe Kollegin mich als Gast einbauen möchte in eine Seminarreihe: Nature& Soul.
Da geht es um:
Sich selbst bewusst werden, Werte Stärken und Energie
Selbstregulative Kräfte fördern
Bereichernde Beziehungen leben
Veränderungen leben, Wirklichkeit bestalten
Selbstreflexion der persönlichen Entwicklung
Stelle fest: genau das war mein eigener Prozess... hab ich also alles richtig gemacht?
Das ganze Leben ist Veränderung... die Wirklichkeiten ändern sich immer wieder.
Achtsam sein, Ängste spüren, durch die hindurch gehen, Chancen erkennen, Impulse richtig verstehen, dem Lebensfluss vertrauensvoll folgen.
Ein bisschen wie Hinfallen, aufstehen, Krönchen rücken und weiterlaufen.
Kleine Insel, große Freiheit
Samstag, 25. November 2017
Mittwoch, 22. November 2017
Neues vom InselLeben
Christine, eine alte liebe Kollegin erinnerte mich gestern an meinen Blog.
Ach, den gibt's noch? Musste richtig suchen, um mich wieder zu finden.
Wie gut, dachte ich, dann kann ich mal Revue passieren lassen, wie die Anfänge auf der Insel waren.
Darauf werde ich sicher zurückkommen.
Inzwischen sind 5 weitere Jahre InselLeben vergangen...
2013... endete mit einem Gefühl der Heimatlosigkeit, dem ich sehr intensiv, auch mit professioneller Hilfe, nachging. Ein Kindheits Trauma, von dem ich nie gedacht hätte, dass es eines ist... war... ist.
Nun ist es gut. Gott sei Dank.
"Ich wünsche mir, dass ich gesund bleibe, arbeiten kann und Freunde habe. Und wenn dies auf diesem wunderbaren Fleckchen Erde gelingt, ja, dann leb ich meinen Traum "
5 Jahre.... und ich bin hier auf der Insel zuhause... immer noch. Ja - immer noch. Und lebe meinen Traum... ganz still und wenig unaufgeregt.
Was ist passiert?
Viel und wieder nicht viel... der Zahn der Zeit nagt an mir... Es kneift hier und zwickt dort... Die Wanderungen mit Schmid werden kürzer... Wenn es früher locker 15 km am Tag waren, bin ich heute schon für 12 km dankbar und finde mich gut.... 3 km in fünf Jahren... Apps, das wären in den kommenden 10 Jahren 6 weniger... Aber dann, dann bin ich ja schon 77....
Schmid ist ruhiger geworden, erwachsen und manchmal, wetterabhängig auch eine richtig faule Socke. Nix mehr Personal Trainer... Mit den Jahren haben wir uns, wie ein altes Ehepaar, einander angeglichen. Bei Regen, wie heute, rümpft er die Nase und sagt: lass mich meiner Geschäfte nachgehen und dann wieder ab ins KuschelKörbchen.
Frühstücksfee ist nicht mehr... ich hatte keine Lust mehr, morgens um halb sechs aufzustehen.
Jetzt bin ich KinoFrau... helfe dem InselKino Team... Popcorn machen, Tickets verkaufen, Popcorn wegsaugen, mit den Gästen scherzen und Filme gucken. Das ist eine feine Aufgabe für eine Rentnerin... Erinnere mich an die vielen Kinos in München. An der Kasse (da gab es noch das Kassenhäuschen) saßen immer nur alte Frauen. Nun bin ich auch so alt. Fühle mich aber noch ziemlich jung!
Es gibt Freundinnen in meinem Alter... wohnen um die Ecke und im Nebenhaus. Dafür bin ich nicht mehr so oft in der Post.
Da ist der GesangsVerein, der mich zur 2. Vorsitzenden wählte (in Ermangelung einer anderen).
Ganz neue Kontakte sind entstanden, Arbeit mit Flüchtlingen und Freundschaft mit ihnen.
Viel gesehen habe ich: London und Lissabon mit Helen, Lanzarote mit den Amrumern, Orlando/Fl. mit Angelika (UpwithPeople), Barcelona mit Helen und Otto (ihrem Freund), Baltikum mit der VHS Amrum....
Helen trennte sich und fand die große Liebe... Otto wurde in unserer Familie mit großer Freude begrüßt..
Zwillinge hat die MalichFamilie bekommen: Pina und Oscar kamen im August 2015. Süße Kinder, ganz entzückend. Cathy und Moritz sind wunderbare Eltern. Leider ist Frankfurt so weit weg.
Martha kam, Tochter eines Neffen in Neuss, sie ist schon fast drei. Und Erik, der jüngere Neffe, heiratete im vergangenen Jahr.
Ich freu mich auf eine lange Fahrt in den Süden...
Ach, den gibt's noch? Musste richtig suchen, um mich wieder zu finden.
Wie gut, dachte ich, dann kann ich mal Revue passieren lassen, wie die Anfänge auf der Insel waren.
Darauf werde ich sicher zurückkommen.
Inzwischen sind 5 weitere Jahre InselLeben vergangen...
2013... endete mit einem Gefühl der Heimatlosigkeit, dem ich sehr intensiv, auch mit professioneller Hilfe, nachging. Ein Kindheits Trauma, von dem ich nie gedacht hätte, dass es eines ist... war... ist.
Nun ist es gut. Gott sei Dank.
"Ich wünsche mir, dass ich gesund bleibe, arbeiten kann und Freunde habe. Und wenn dies auf diesem wunderbaren Fleckchen Erde gelingt, ja, dann leb ich meinen Traum "
5 Jahre.... und ich bin hier auf der Insel zuhause... immer noch. Ja - immer noch. Und lebe meinen Traum... ganz still und wenig unaufgeregt.
Was ist passiert?
Viel und wieder nicht viel... der Zahn der Zeit nagt an mir... Es kneift hier und zwickt dort... Die Wanderungen mit Schmid werden kürzer... Wenn es früher locker 15 km am Tag waren, bin ich heute schon für 12 km dankbar und finde mich gut.... 3 km in fünf Jahren... Apps, das wären in den kommenden 10 Jahren 6 weniger... Aber dann, dann bin ich ja schon 77....
Schmid ist ruhiger geworden, erwachsen und manchmal, wetterabhängig auch eine richtig faule Socke. Nix mehr Personal Trainer... Mit den Jahren haben wir uns, wie ein altes Ehepaar, einander angeglichen. Bei Regen, wie heute, rümpft er die Nase und sagt: lass mich meiner Geschäfte nachgehen und dann wieder ab ins KuschelKörbchen.
Frühstücksfee ist nicht mehr... ich hatte keine Lust mehr, morgens um halb sechs aufzustehen.
Jetzt bin ich KinoFrau... helfe dem InselKino Team... Popcorn machen, Tickets verkaufen, Popcorn wegsaugen, mit den Gästen scherzen und Filme gucken. Das ist eine feine Aufgabe für eine Rentnerin... Erinnere mich an die vielen Kinos in München. An der Kasse (da gab es noch das Kassenhäuschen) saßen immer nur alte Frauen. Nun bin ich auch so alt. Fühle mich aber noch ziemlich jung!
Es gibt Freundinnen in meinem Alter... wohnen um die Ecke und im Nebenhaus. Dafür bin ich nicht mehr so oft in der Post.
Da ist der GesangsVerein, der mich zur 2. Vorsitzenden wählte (in Ermangelung einer anderen).
Ganz neue Kontakte sind entstanden, Arbeit mit Flüchtlingen und Freundschaft mit ihnen.
Viel gesehen habe ich: London und Lissabon mit Helen, Lanzarote mit den Amrumern, Orlando/Fl. mit Angelika (UpwithPeople), Barcelona mit Helen und Otto (ihrem Freund), Baltikum mit der VHS Amrum....
Helen trennte sich und fand die große Liebe... Otto wurde in unserer Familie mit großer Freude begrüßt..
Zwillinge hat die MalichFamilie bekommen: Pina und Oscar kamen im August 2015. Süße Kinder, ganz entzückend. Cathy und Moritz sind wunderbare Eltern. Leider ist Frankfurt so weit weg.
Martha kam, Tochter eines Neffen in Neuss, sie ist schon fast drei. Und Erik, der jüngere Neffe, heiratete im vergangenen Jahr.
Ich freu mich auf eine lange Fahrt in den Süden...
Freitag, 8. Februar 2013
Der Abendstern...
Heute abend um 17.30h am Nebeler Strand.... Der Sand fest gefroren, der heutige Schnee lag wie feine Watte darüber. Die Sonne hatte sich doch noch entschieden, sich zu zeigen... kurz, heftig und mit aller Kraft.
40 Minuten mit Hund... toben, Fußballspielen... Leckerchen suchen... gemeinsam rennen. Es ist so wahr... im Zusammensein mit Herrn Schmid bin ich im Hier und Jetzt, im Augenblick und so glücklich. Als dann auch noch Rocky, ein witziger Jack Russell, Schmid aufmischte und mit ihm Runde um Runde am Strand, war das Abendglück perfekt.
Fast... stellte sich heraus. Auf dem Rückweg stoppten wir in der Post... es waren sehr sehr nette Weingäste da... und der Abend endete mit wunderbaren Gesprächen, dem Gefühl, zuhause zu sein.
Donnerstag, 31. Januar 2013
Visualieren hilft?
Als ich mit der Amrum Idee schwanger ging, schrieb ich über meine Zeit hier, schrieb sie mir förmlich ins Leben.
Das "normale" Rentnerleben gefällt mir nicht.... morgens raus, rumtrietscheln, mit dem Hund laufen, Mittagessen kochen und verzehren, Küche machen, Mittagsruhe und wieder mit dem Hund raus, bis es dunkel wird. Zwischendrin nette Menschen treffen.... zufällig, in der Sauna (gehe ich nicht hin), beim Sport, bei André, beim Einkaufen, mit Schmid... Maulfaul werde ich auf dieser Insel nicht... aber faul. Je weniger im Kalender steht, desto weniger bekomme ich gebacken.
Heute dachte ich, Visualisieren hat schon immer richtig geholfen, schreib Dir doch die Aufgaben und Jobs, die Du magst, ins Leben.
Na dann.....
Es ist der 18. März, ich bin zurück aus meiner Festlandszeit... 3,5 kg leichter, gefastet, schön, klar, kraftvoll, dynamisch, habe die Laufstöcke wieder für mich entdeckt. Die Welt gehört mir!
In der ersten Insel-Woche bringe ich meine beiden Buchhaltungen von A und J in Ordnung... das ist jeweils ein Nachmittag. Wenn wir à jour sind, folgen je wöchentlich 1 bis 1/2 1 Stunden, regelmäßig.
Mit beiden sind feste Termine vereinbart. Die Buchhaltung mache ich eigenverantwortlich mit allen dazu gehörenden Aufgaben. Ich habe meinen Kram in Ordnung und möchte die Unterlagen jeweils am Ultimo schon zum StB schicken, spätestens am 2. Werktag. Das ist mein Ziel und verabredeter Standard.
Bei André lerne ich regelmäßig ein wenig mehr "Postschalter" hinzu. Briefmarken kann ich verkaufen, Päckchen und Pakete annehmen, Retouren und Geld auszahlen. Das reicht für den Sommer. Verabredet ist, dass ich zwei Nachmittage in der Woche komme, das kann am Wochenende sein, wenn er nicht da ist oder auch je nach Bedarf, mit Sabina, mit ihm, auch mal alleine.
Im Amrum Spa... das ist in Wittün, bin ich an 2 Vormittagen die TerminFee... Termine, Kaffee und Getränke verkaufen... in den Pausen auf das Laufband hüpfen...
Überall treffe ich nette Menschen, erfreue mich an den Kontakten und fühle mich sehr gut ausgelaste. Fast ist es schon zu viel...
Soviel zu meiner ersten Vision... Ich werde sie jetzt einmal in meinem Gemüt verankern.
Ich bin sicher, dass ich mit der Zeit noch weitere Visionen entwickeln werde...
Vielleicht die Geschichte, wie ich im Hotel in Norddorf an der Rezeption sitze und altbekannte Gäste begrüße. Oder die schönen Nachmittage, an denen ich in einer Nebeler Boutique gedeigene KundInnen beglücke und mich selbst, weil ich mich mal wieder so richtig aufbrezeln kann.
Das "normale" Rentnerleben gefällt mir nicht.... morgens raus, rumtrietscheln, mit dem Hund laufen, Mittagessen kochen und verzehren, Küche machen, Mittagsruhe und wieder mit dem Hund raus, bis es dunkel wird. Zwischendrin nette Menschen treffen.... zufällig, in der Sauna (gehe ich nicht hin), beim Sport, bei André, beim Einkaufen, mit Schmid... Maulfaul werde ich auf dieser Insel nicht... aber faul. Je weniger im Kalender steht, desto weniger bekomme ich gebacken.
Heute dachte ich, Visualisieren hat schon immer richtig geholfen, schreib Dir doch die Aufgaben und Jobs, die Du magst, ins Leben.
Na dann.....
Es ist der 18. März, ich bin zurück aus meiner Festlandszeit... 3,5 kg leichter, gefastet, schön, klar, kraftvoll, dynamisch, habe die Laufstöcke wieder für mich entdeckt. Die Welt gehört mir!
In der ersten Insel-Woche bringe ich meine beiden Buchhaltungen von A und J in Ordnung... das ist jeweils ein Nachmittag. Wenn wir à jour sind, folgen je wöchentlich 1 bis 1/2 1 Stunden, regelmäßig.
Mit beiden sind feste Termine vereinbart. Die Buchhaltung mache ich eigenverantwortlich mit allen dazu gehörenden Aufgaben. Ich habe meinen Kram in Ordnung und möchte die Unterlagen jeweils am Ultimo schon zum StB schicken, spätestens am 2. Werktag. Das ist mein Ziel und verabredeter Standard.
Bei André lerne ich regelmäßig ein wenig mehr "Postschalter" hinzu. Briefmarken kann ich verkaufen, Päckchen und Pakete annehmen, Retouren und Geld auszahlen. Das reicht für den Sommer. Verabredet ist, dass ich zwei Nachmittage in der Woche komme, das kann am Wochenende sein, wenn er nicht da ist oder auch je nach Bedarf, mit Sabina, mit ihm, auch mal alleine.
Im Amrum Spa... das ist in Wittün, bin ich an 2 Vormittagen die TerminFee... Termine, Kaffee und Getränke verkaufen... in den Pausen auf das Laufband hüpfen...
Überall treffe ich nette Menschen, erfreue mich an den Kontakten und fühle mich sehr gut ausgelaste. Fast ist es schon zu viel...
Soviel zu meiner ersten Vision... Ich werde sie jetzt einmal in meinem Gemüt verankern.
Ich bin sicher, dass ich mit der Zeit noch weitere Visionen entwickeln werde...
Vielleicht die Geschichte, wie ich im Hotel in Norddorf an der Rezeption sitze und altbekannte Gäste begrüße. Oder die schönen Nachmittage, an denen ich in einer Nebeler Boutique gedeigene KundInnen beglücke und mich selbst, weil ich mich mal wieder so richtig aufbrezeln kann.
Dienstag, 22. Januar 2013
Freiheit... wozu?
Als ich am Freitag die Insel für eine Tagung verließ, durch das graue, usselige Schleswig-Hostein fuhr, gingen meine Gedanken auf Wanderschaft.
Soll ich nicht doch wieder Frühstück machen im kommenden Sommer? Dann bin ich "unter", gehe einer sinnvollen Tätigkeit nach, spüre wieder die Anbindung an die "Familie", treffe in den Gästen netten Menschen, habe Abwechslung und schaffe mir eine Struktur. Und ich spürte, wie eine Erleichterung durch mein Gemüt schwang... Ja, so mache ich es... und doch ganz tief drinnen das NEIN, eigentlich will ich gar nicht. Ich will frei sein. Nur... wozu?
Lieber ein bekanntes Übel als einmal eine Phase aushalten, die von Unsicherheit, "ich weiß nicht", "mal schauen" geprägt ist?
Am Sonntag dann im Gottesdienst waren Umbrüche das Thema... Neuland betreten, sich trauen, auch mal Unsicherheiten auszuhalten.... und ich ging den ersten Schritt. Die Erkenntnis kam, dass ich nur dann Neues annehmen kann, wenn ich die Hände dazu frei habe und nicht gebunden bin.
Nur leere Hände können zugreifen. Und nur ein klarer Geist kann erkennen.
Auf denn in die Phase des Erkennens und Zugreifens.
Soll ich nicht doch wieder Frühstück machen im kommenden Sommer? Dann bin ich "unter", gehe einer sinnvollen Tätigkeit nach, spüre wieder die Anbindung an die "Familie", treffe in den Gästen netten Menschen, habe Abwechslung und schaffe mir eine Struktur. Und ich spürte, wie eine Erleichterung durch mein Gemüt schwang... Ja, so mache ich es... und doch ganz tief drinnen das NEIN, eigentlich will ich gar nicht. Ich will frei sein. Nur... wozu?
Lieber ein bekanntes Übel als einmal eine Phase aushalten, die von Unsicherheit, "ich weiß nicht", "mal schauen" geprägt ist?
Am Sonntag dann im Gottesdienst waren Umbrüche das Thema... Neuland betreten, sich trauen, auch mal Unsicherheiten auszuhalten.... und ich ging den ersten Schritt. Die Erkenntnis kam, dass ich nur dann Neues annehmen kann, wenn ich die Hände dazu frei habe und nicht gebunden bin.
Nur leere Hände können zugreifen. Und nur ein klarer Geist kann erkennen.
Auf denn in die Phase des Erkennens und Zugreifens.
Dienstag, 15. Januar 2013
Der erste Gedanke des Tages...
Vorgenommen hatte ich mir, künftig hier den ersten Gedanken des Tages zu reflektieren... darüber nachzudenken, ihm nachzuspüren.
Während der letzten Wochen schlafe ich fest, träume viele Träume, viele Alpträume.
Wikipedia schreibt dazu:
Ein Albtraum, auch Alptraum oder Albdruck, veraltet Nachtmahr (vergleiche englisch nightmare) oder auch Nachtschaden ist ein Traum, der von negativen Emotionen wie Angst und Panik beim Träumenden begleitet wird. Der Traum kann dabei bedrohliche, aber durchaus auch banale Situationen enthalten.
Mein Erwachen in der Früh fühlt sich meists schwer und beladen an... keine gute Voraussetzung, den ersten Tagesgedanken zu folgen.
Mein Blutdruck ist leicht gestiegen, die 80er Marke im zweiten Wert wieder geknackt.... es belastet mich was. Und wenn ich nachspüre, dann ist es eine Heimatlosigkeit, die ich auf der Insel noch nicht so erlebt habe. Heimatlos, weil ich den Frühstücksjob aufgegeben habe? Heimatlos, weil das Hotel auch irgendwie meine Heimat, meine Familie hier auf der Insel war/ist?
Es gibt Zeiten, in denen bin ich bei MIR zuhause, fühle mich mit mir wohl und behaglich, fühle mich in mir geborgen. Was mache ich da anders als jetzt gerade?
Im Augenblick fühlt es sich an, als könnte ich die innere Tür zu mir nicht öffnen, weiß nicht, wohin ich den Schlüssel gelegt habe. Ich fühle mich als Zaungast... außen vor.
Vielleicht sollte ich zuerst den Schlüssel wiederfinden, bevor ich mir eine neue JobHeimat suche?
Dann kann der Rest sich von alleine entwickeln.
Das sind die Bilder des Tages.... Sonnenaufgang über dem Winterkniepsand. Welch schöne Stimmung.
Das Schöne an solchen Gedanken ist, dass sie vielleicht schon der Schlüssel sind.
Danke, liebes Tagebuch
Während der letzten Wochen schlafe ich fest, träume viele Träume, viele Alpträume.
Wikipedia schreibt dazu:
Ein Albtraum, auch Alptraum oder Albdruck, veraltet Nachtmahr (vergleiche englisch nightmare) oder auch Nachtschaden ist ein Traum, der von negativen Emotionen wie Angst und Panik beim Träumenden begleitet wird. Der Traum kann dabei bedrohliche, aber durchaus auch banale Situationen enthalten.
Mein Erwachen in der Früh fühlt sich meists schwer und beladen an... keine gute Voraussetzung, den ersten Tagesgedanken zu folgen.
Mein Blutdruck ist leicht gestiegen, die 80er Marke im zweiten Wert wieder geknackt.... es belastet mich was. Und wenn ich nachspüre, dann ist es eine Heimatlosigkeit, die ich auf der Insel noch nicht so erlebt habe. Heimatlos, weil ich den Frühstücksjob aufgegeben habe? Heimatlos, weil das Hotel auch irgendwie meine Heimat, meine Familie hier auf der Insel war/ist?
Es gibt Zeiten, in denen bin ich bei MIR zuhause, fühle mich mit mir wohl und behaglich, fühle mich in mir geborgen. Was mache ich da anders als jetzt gerade?
Im Augenblick fühlt es sich an, als könnte ich die innere Tür zu mir nicht öffnen, weiß nicht, wohin ich den Schlüssel gelegt habe. Ich fühle mich als Zaungast... außen vor.
Vielleicht sollte ich zuerst den Schlüssel wiederfinden, bevor ich mir eine neue JobHeimat suche?
Dann kann der Rest sich von alleine entwickeln.
Das sind die Bilder des Tages.... Sonnenaufgang über dem Winterkniepsand. Welch schöne Stimmung.
Das Schöne an solchen Gedanken ist, dass sie vielleicht schon der Schlüssel sind.
Danke, liebes Tagebuch
Freitag, 11. Januar 2013
Oh, das wird teuer....
... mit diesen Worten hielt ich bei zwei Polizistinnen an, die sich hinter einem überdimensionierten Radargerät postiert, mich rausgewinkt und gestoppt hatten. Mit einem fast mitleidigen Blick meinte sie, hier sei noch nie jemand 40 gefahren, und nuschelte was von Lehrgang und Üben vom Fahren in Nebenstraßen....Der typische innere Film mit Bus und Fahrrad lief in mir ab, es stand die Frage "Wie lange?" des Führerscheinentzuges im Raum.... und ich erwachte.
Wie oft fahre ich auf der Insel schneller als erlaubt. Ich möchte achtsamer sein mit den gebotenen Geschwindigkeiten, dachte ich sofort... ein guter Vorsatz.
Und sonst im Leben? Wie oft fahre ich auch heute noch auf der Überholspür, schneller als die "innere" Polizei erlaubt? Wie wenig achtsam gehe ich mit mir und meinem Tempo um?
Das RiesenRadar als inneres Bild möge mich künftig stoppen und entschleunigen, wenn ich mit Bleifuß fahre...innen wie außen.
Danke für diesen Traum.
Wie oft fahre ich auf der Insel schneller als erlaubt. Ich möchte achtsamer sein mit den gebotenen Geschwindigkeiten, dachte ich sofort... ein guter Vorsatz.
Und sonst im Leben? Wie oft fahre ich auch heute noch auf der Überholspür, schneller als die "innere" Polizei erlaubt? Wie wenig achtsam gehe ich mit mir und meinem Tempo um?
Das RiesenRadar als inneres Bild möge mich künftig stoppen und entschleunigen, wenn ich mit Bleifuß fahre...innen wie außen.
Danke für diesen Traum.
Abonnieren
Posts (Atom)
